
VfB Haßloch II - ASV Speyer: 2:1
Nach dem peinlichen Auftritt eine Woche zuvor hatte sich der VfB gegen den Mitaufsteiger aus Speyer einiges vorgenommen um sich mit einer ansprechenden Leistung in die Winterpause zu verabschieden und um es vorwegzunehmen: es sollte gelingen. Beide Mannschaften lieferten von Beginn an eine konzentrierte Vorstellung ab. Klare Torchancen gab es demzufoge auch wenige. Mit ihrem ersten schnell herausgespielten Angriff gingen die Gäste dann in Führung. Obwohl der Stürmer des ASV die Pille nicht richtig traf, trudelte sie über Schlussmann Schrauder hinweg ins Netz. Somit lag der VfB in Rückstand und versuchte sich fortan daran diesen zu egalisieren. Dies sollte auch noch in der ersten Halbzeit gelingen. Schleicher scheiterte zunächst nach toller Vorarbeit von Görür. Bei seiner zweiten Möglichkeit machte es der Junge aber besser und versenkte eine Flanke Schäfers per Seitfallzieher in den Maschen. Mit dem Unentschieden ging es auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel ging es munter hin und her zwischen den beiden Teams. Speyer versuchte es zu meist mit überhasteten Abschüssen, während Haßloch den finalen Pass nicht an den Mann brachte. So dauerte es auch bis zur letzten Minute ehe Görür einen Flachschuss Hagners noch über die Linie grätschen konnte und somit den VfB auf die Siegerstraße brachte. Damit überwintert der VfB in seinem ersten Jahr in der Kreisliga auf einem achtbaren 6. Platz und liegt damit voll im Plan.
SpVgg RW Speyer - VfB Haßloch II: 7:0
Speyer erwischte einen Sahnetag, der VfB hingegen einen rabenschwarzen Tag. In Halbzeit eins kam Speyer 3 mal gefährlich vors Tor und traf in allen 3 Situation ins Schwarze. In der zweiten Hälfte bäumte sich der VfB dann gegen die drohende Niederlage auf, aber das Tor der Rot-Weissen schien wie vernagelt und man scheiterte aus besten Einschussmöglichkeiten. Die Speyerer hingegen schienen alle Abpraller abonniert zu haben und trafen fast nach Belieben. Jetzt gilt es im letzten Spiel vor der Winterpause zuhause noch einmal alles zu geben, wenn es dann nächste Woche gegen den Mitaufsteiger ASV Speyer geht.
VfB Haßloch II - TuRa Otterstadt: 5:5
Eine muntere Partie spielte sich zwischen den beiden Kontrahenten Haßloch und Otterstadt ab und es waren die Gäste, die in dieser Begegnung die Führung erzielten. Mit einem famosen Freistoß von der linken Seite konnte Brandenburger jedoch den Ausgleich erzielen, indem er den Ball in den rechten Winkel sinken ließ. Und auch an der 2:1 Führung war der Routinier beteiligt. Gut 20 Meter vor dem Tor beförderte er den Ball mit einem gefühlvollen Schuss in die Maschen. Doch die Gäste ließen sich nicht hängen und erzielten den erneuten Ausgleich.Patrick Deege ließ noch for der Halbzeit das 3:2 folgen, als er sich im Strafraum klasse durchsetzte und dem Schlussmann keine Chance ließ. Nach dem Seitenwechsel ging es genauso munter weiter mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Erneut war Deege zur Stelle und baute die Führung auf 4:2 aus. Aber auch nach diesem scheinbar beruhigenden Vorsprung gelang den Otterstädtern der erneute Anschluss. Ein Hin und Her zwischen zwei heute ausgeglichenen Mannschaften. Als dann Schleicher 10 Minuten vor dem Ende erneut den Zwei-Tore-Vorsprung bescherte waren sich alle einig, dass der VfB die drei Punkt einfahren würde, alle bis auf 11 Otterstädter, die jetzt nochmals alles nach vorne warfen und am Ende auch noch belohnt wurden. Zwei Treffer in der Schlussphase dieses Spiels reichten den TuRanern um dann doch noch einen Punkt aus dem Eichelgarten zu entführen.
VfB Haßloch II - FG Dannstadt: 2:3
Im Duell gegen den Tabellenführer aus Dannstadt standen sich am heutigen Sonntag zwei taktisch sehr disziplinierte Mannschaften gegenüber. Dannstadt versuchte das Spiel zu machen, doch der VfB stand enorm kompakt und die Gäste fanden nicht die Mittel um für unmittelbare Torgefahr zu sorgen. Der VfB, der sehr tief stand konnte sich aber ebenfalls zunächst keine nennenswerte Torchance erspielen. Dem Schiedsrichter schien die Partie wohl etwas zu wenig unterhaltsam und so sorgte er mit einem munteren Kartenfestival für etwas Abwechslung. Höhepunkt dafür war eine rote Karte gegen einen Gästestürmer. Somit agierte der VfB - wie auch schon am vergangenen Wochenende - in Überzahl. Dies sollte auch die letzte erwähnenswerte Szene vor der Halbzeit bleiben. Aus den Kabinen gekommen zeigten die Teams nun einen wesentlich unterhaltsameren Auftritt. Dies ging vor allem von der Heimelf aus, die nun die Spielkontrolle an sich gerissen hatte und die Gäste dominierte. Folglich kam der VfB auch zum Führungstreffer. Schleicher holte einen Strafstoß heraus den Deege sicher verwandelte. Dieses Tor gab dem VfB noch mehr Sicherheit und man schaffte nach einer Ecke auch noch das 2:0. Brandenburger war mit schönem Flugkopfball zur Stelle. Als nun Dannstadt offensiver wurde, ergaben sich für den VfB durchaus Möglichkeiten alles klar zu machen, allerdings versäumte man den Todesstoß zu setzen. Wie aus dem nichts kam der Tabellenprimus dann zum Anschlusstreffer und witterte Morgenluft. Mit zwei Kopfballtreffern schafften die Gäste dann tatsächlich die Wende und lagen 2:3 in Führung. Für den unrühmlichen Höhepunkt der Schlussphase sorgte Özdal mit einer Tätlichkeit. Nach dieser Situation, bei der mehrere Fans beider Teams auf den Platz stürmten, pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Der VfB musste eine bittere Niederlage einstecken, da er es nicht schaffte die sichere Führung über die Zeit zu retten und steht trotz einer guten Leistung am Ende des Tages ohne Punktgewinn da.
Phönix Schifferstadt - VfB Haßloch II: 1:1
Ein Spiel der vielen Wendungen durften die mitgereisten Anhänger der Eichelgarten-Buwe in Schifferstadt erleben. In einer zerfahrenen Anfangsphase kämpften die Schwarz-Gelben damit die Bälle zu beruhigen und Sicherheit in ihr Spiel zu bekommen, was erst mit zunehmender Spieldauer gelang. Die Schifferstadter agierten etwas sicherer, konnten allerdings keine allzu nennenswerten Chancen herausspielen. So dröpelte das Spiel vor sich hin bis dann ein Akteur der Heimelf nach einem absichtlichen Handspiel die Gelb-Rote Karte sah. Doch der VfB tat sich auch gegen die in Unterzahl spielenden Gäste schwer und kam nicht so recht zu Torchancen, weshalb es auch torlos in die Pause ging. Nach der Pause das gleiche Bild, wobei der VfB es doch schaffte nun die Gastgeber nun besser zu kontrollieren. Doch dann zeigte sich die schon fast in Vergessenheit geratene Unreife der jungen Haßlocher Mannschaft. In einer ansich harmlosen Situation eilte Schlussmann Schrauder aus seinem Kasten und säbelte den Phönix-Stürmer an der Außenlinie um, wofür er prompt die rote Karte sah. Und sollte das nicht schon genug sein kassierte Bappert in der gleichen Situation auch noch Gelb-Rot wegen Reklamierens. Somit nahm sich der VfB den Vorteil der Überzahl und musste nun sogar mit einem Mann weniger die restlichen 25 Minuten bestreiten. Was sollte dann auch noch besser passen als der Gegentreffer zum 1:0 für die Heimelf, der auch noch vom eigenen Mann erzielt wurde. Doch der VfB gab sich nicht auf, kämpfte sich zurück in die Partie und kam durch Schleicher zu einer Großchance, welche dann aber vergeben wurde. Besser machte es der verlässliche Torschütze aber in der drittletzten Minute, als er einen Zuckerpass von Görür glänzend verwertete und den Ausgleich sicherstellte. Mit diesem Ergebnis musste man dann angesichts des Spielverlaufs noch zufrieden sein, obwohl natürlich mehr drin war, hätte man in den entscheidenden Situationen einen kühleren Kopf bewahrt.
FC Speyer 09 II - VfB Haßloch II: 1:2
Die Begegnung der Tabellennachbarn sollte nicht halten was man aufgrund der bisherigen Platzierung im Klassement erwarten konnte. Es standen sich heute zwei Teams gegenüber, die nur schlecht mit dem schnellen, nassen Platz zurecht kamen und denen demzufolge viele Fehler unterliefen. In der ersten Halbzeit kam Speyer mit den Bedingungen etwas besser zurecht und erspielte sich eine leichte Überlegenheit, welche sich auch in dem Führungstreffer wiederspiegelte. Diese dünne Führung sollten die Gastgeber auch noch eine Weile halten können, doch mit zunehmender Spieldauer kam der VfB immer besser in die Partie und erspielte sich auch einige Chancen. Der Treffer zum Ausgleich erfolgte allerdings nach einer Standardsituation als Bappert den Ball auf Schleicher spielte, welcher mit einem herrlichen Spannstoß in den rechten Winkel erfolgreich war. Was für ein Tor! In der Schlussphase der Partie gab es auf beiden Seiten Chancen für die Entscheidung zu sorgen, aber zunächst war kein Akteur erfolgreich. Erst die letzte Situation sollte dem VfB den Sieg bescheren. Nach einer Ecke stand Görür goldrichtig und köpfte das Leder zum erlösenden Siegtreffer in die gegnerischen Maschen. Somit feierte der VfB einen wichtigen Dreier und konnte sich damit bis auf Weiteres auf Rang 4 der Tabelle schieben.
VfB Haßloch II - SG Limburgerhof: 1:1
Eine wirklich ansehnliche Partie boten die beiden Kontrahenten aus Limburgerhof und Haßloch den bei bestem Wetter erschienenen, zahlreichen Zuschauern. Temporeich und spielerisch auf hohem Niveau starteten die Gäste ihre Anfangsoffensive und setzten den VfB unter Druck. Der VfB hingegen agierte zunächst mit langen Bällen, welche nur allzu oft von der Gästeabwehr abgefangen werden konnten. Verdientermaßen erzielte die SG dann auch den Führungstreffer, als sich ein Stürmer im Rücken der Abwehr ungedeckt fand und die Hereingabe seines Mitspielers volley verwertete. Doch dies sollte den VfB wachrütteln und die Schwarz-Gelben besannen sich auf ihre Stärke, das schnelle Kurzpassspiel. Spästestens 10 Minuten vor der Pause übernahmen die Hausherren das Zepter und kontrollierten das Spiel. Entsprechend kam der VfB zu Torchancen und Jochum sorgte per fulminantem Kopfball für den Ausgleich. Auch nach der Pause gab der VfB das Kommando nicht mehr her und kam in der Folge zu einigen guten Möglichkeiten. Schleicher prüfte den Schlussmann der Gäste mit einem brilianten Freistoß und auch Frick sorgte mit seinem Vollspann für höchste Torgefahr. Doch die beste Chance zum Führungstreffer ergab sich nach einem Zufallsprodukt. Die SGler schossen sich in der eigenen Abwehr gegenseitig an und irgendwie gelangte der Ball zu Jochum, der leider nicht erfolgreich abschließen konnte. Dies sollte auch die letze Großchance für den VfB gewesen sein, der dann auch die Schlussoffensive der Gäste unbeschadet überstand. Letzen Endes zeigte der VfB, dass er auch gegen die Topmannschaften der Liga bestehen kann und kann nun selbstbewusst in die weiteren Partien gehen.
SV Freisbach - VfB Haßloch II: 1:1
Mit dem SV Freisbach empfing den VfB eine Mannschaft, die stärker war als es der aktuelle Tabellenstand vermuten ließ. Aus einer soliden Abwehr heraus agierend, ließen die Gastgeber den VfBlern nur wenig Platz zum kombinieren und starteten ihrerseits einige erfolgsversprechende Angriffe. Der VfB hingegen fand nicht so recht den Schlüssel, um gefährlich in den Strafraum des SV einzudringen. Die beste Chance in Halbzeit eins hatte dann Özdal, der aus knapp 7 Metern aber am gut reagierenden Schlussmann aus Freisbach scheiterte. Auf der anderen Seite musste Schrauder zweimal in höchster Not parieren. Entsprechend dieser geringen Anzahl an hochkarätiger Chancen ging es torlos in die Pause. Nach dem Seitenwechsel gelang dann den Gastgebern die Führung. Das Spiel hingegen änderte sich erst, als der VfB neue Einwechselspieler auf das Feld brachte. Hagner und Görür beruhigten das bis dato hektische Spiel und der VfB begann nun mit Kurzpassspiel und fand nun endlich den Schlüssel in die Partie. Doch das Ausgleichstor sollte nach einem langen Ball Jochums in die Tiefe fallen. Perfekt in die Spitze gespielt, wartete dort Schleicher, der eiskalt vollstreckte. Dieses 1:1 bedeutete auch gleichzeitig den Endstand der Partie. Fazit der Begegnung: Ein schwer erarbeiteter Punkt gegen ein überraschend starkes Team aus Freisbach.
VfB Haßloch II - FC Palatia Böhl: 3:0
Nach drei Auswärtsspielen in Folge durfte der VfB im Derby gegen Palatia Böhl endlich mal wieder zuhause ran und natürlich wollte man diese Partie unbedingt für sich entscheiden. Am Eichelgarten entwickelte sich eine offene Partie. Böhl hatte sich die Lufthoheit im Mittelfeld gesichert und konnte die meisten Abstöße der Heimelf abfangen. Allerdings versäumten es die Gäste die Bälle in der Folge präzise vor das Tor von Schrauder zu spielen und kamen nur zu bedingt gefährlichen Szenen. Einzig nach Standardsituationen hatten sie gefährliche Situationen, kamen dann aber doch stets einen Schritt zu spät um in Führung zu gehen. Besser machten es die Haßlocher, die in ihrem Passspiel präziser und vor allem schneller als der Gegner waren. Das Führungstor jedoch fiel nach einer Standardsituation. Brandenburger brachte einen Freistoß von der linken Seite scharf in den Strafraum, wo Wallnoch in Position gelaufen war und den Ball per Kopf ins Tor wuchtete. Und auch das 2:0 sollte nach ruhendem Ball erfolgen. Schleicher probierte es zur Abwechslung mal nicht mit Gewalt und zirkelte das Leder gefühlvoll ins rechte Toreck. Ein schöner Treffer! Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Kabinen. Nach dem Wechsel wurde der VfB dominanter und erspielte sich nun eine Reihe von Torchancen, versäumte es allerdings zunächst den Sack zuzumachen. Die Palatia hingegen wurde minütlich schwächer und schien nicht mehr nachlegen zu können. Dies nutzte der VfB und tat das, was ihn schon in den letzten beiden Partien auf die Siegerstraße brachte. Er konterte. Nach einem Ballgewinn in den eigenen Hinterreihen starteten die Schwarz-Gelben eine wunderschöne Kombination auf der rechten Seite, die der eingewechselte Deege ganz lässig vollendete. 3:0 und gleichzeitig der Endstand, da Böhl auch die vielleicht größte Chance nicht nutzte, als ein Stürmer freistehend per Kopf vergab. Dem VfB wars recht, er feierte den dritten Erfolg ohne Gegentor in Folge und schob sich damit in der Tabelle auf den vierten Rang vor.
TuS Gronau - VfB Haßloch II: 0:3
Im ersten Flutlichtspiel dieser Saison musste der VfB bei den Mannen aus Gronau antreten und dies bei überaus bescheidenen Lichtverhältnissen. Und auch die starken Winde trugen nicht unbedingt zum sicheren Passspiel beider Mannschaften bei. Somit fand die Begegnung bei nicht optimalen Bedingungen statt, doch mit zunehmender Spieldauer stellten sich die Teams besser auf die Verhältnisse ein. Dabei schienen die Gronauer die Partie zu kontrollieren, da sie von Beginn an mehr Ballbesitz hatten. Doch der VfB stand in der Defensive erneut sehr souverän und ließ die Gastgeber nie zu tausendprozentigen Chancen kommen. Seinerseits hingegen setzte der VfB auf das Mittel, welches ihn schon gegen Geinsheim auf die Siegerstraße brachte: Konter. Zunächst fehlte bei den Torabschlüssen jedoch die nötige Präzision. Entsprechend trennten sich die beiden Teams zum Pausenpfiff mit einem torlosen Unentschieden. Nach der Halbzeit konnten die Gäste die Partie zunehmend offener gestalten ohne dabei die defensive Grundordnung aufzugeben. Die Chancen mehrten sich und Özdal besiegte seine Torflaute nach tollem Zuspiel von Brandenburger mit dem 0:1. Gronau versuchte in der Folge die eigene Offensive etwas zu verstärken, wodurch sich für die Schwarz-Gelben weitere Räume ergaben, die sie auch effektiv zu nutzen wussten. Nach einem sehenswerten Angriff mit einigen Doppelpässen konnte Frick dann mit einem schönen Schuss in den linken Winkel für die Vorentscheidung sorgen. In der Folge scheiterte Schleicher am Lattenkreuz und versäumte es seinem Konto einen weiteren Treffer hinzuzufügen. Besser machte es der eingewechselte Deege, der einen schönen Pass Fricks in die Maschen beförderte. Das 0:3 und gleichzeitig der Endstand. Nach dieser Partie steht der VfB nun fürs Erste auf der linken Tabellenhälfte und hat sich für die kommenden schweren Wochen, in denen es noch gegen die gesamte Tabellenspitze geht, eine gute Ausgangsposition geschaffen.
SV Geinsheim - VfB Haßloch II: 0:2
Wie die Feuerwehr legten die Platzherren bei bestem Fußballwetter los und ließen dem VfB in den ersten 45 Minuten beinahe keine Atempause. Spielerisch auf hohem Niveau und auch läuferisch äußerst stark, ließen sie den Schwarz-Gelben nur wenig Raum zum kombinieren. Die solide Abwehr und der starke Torhüter Schrauder konnten allerdings einen Rückstand verhindern und trotz der spielerischen Unterlegenheit, kam auch der VfB zu besten Einschussmöglichkeiten. Doch der Heimtorhüter Schnurr, ebenfallse ein Meister seines Handwerks, parierte stets glänzend gegen die Stürmer Schleicher und Özdal. Erst in den letzten Minuten des ersten Durchgangs ließen die Geinsheimer die VfBler besser ins Spiel kommen, doch auch hier sprang nichts Zählbares heraus. In der zweiten Halbzeit hatte der VfB die Platzherren wesentlich besser im Griff und war nun beinahe ebenbürtig. Aber trotzallem bestimmte Geinsheim auch den Großteil dieser Hälfte. Der VfB hingegen suchte sein Heil in Kontern und davon sollte er nun einige mehr bekommen. Leider konnten diese zunächst nicht genutzt werden. Schäfer hatte dann die beste Chance per Kopfball die Führung zu besorgen, scheiterte aber aus kürzester Distanz am Schlussmann des SVG. Doch Schleicher erlöste dann die VfBler. Nach tollem Zuspiel von Brandenburger vernaschte er einen Abwehrspieler und überwand dann auch den Keeper von Geinsheim mit seinem Schuss ins lange Eck. Und auch am nächsten Tor war der junge Stürmer beteiligt. Mit einem beherzten Dribbling holte er einen Elfmeter heraus, welchen Brandenburger mittels Nachschuss in die Maschen beförderte. Somit standen am Ende drei hart erkämpfte Punkte für den VfB zu Buche, der nun am Dienstag gegen Gronau nachsetzen muss.
FV Hanhofen - VfB Haßloch II: 4:2
Das harte Andechserwochenende machte den Jungs mehr zu schaffen als der schwache Gegner aus Hanhofen. Trotz bester Chancen schaffte es der VfB nicht schon in Hälfte eins alles klar zu machen und wurde dafür von den Gastgebern bestraft. Die Führung zum 0:1 erzielte Wallnoch per Spannstoß. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch den FV erhöhte Özdal auf 1:2. Doch auch diese Führung ließen sich die Schwarz-Gelben wieder aus der Hand nehmen und verloren zurecht die Partie. Das der Schiedsrichter dann auch noch einen klaren Elfmeter verweigerte passte irgendwie zu dieser Begegnung.
VfB Haßloch II - ASV Schwegenheim: 0:0
Zweifellos ein Unentschieden der besseren Sorte konnten die Zuschauer auf dem heimischen Kunstrasen verfolgen. Das Spiel war sehr temporeich und hätte von beiden Teams entschieden werden können. Aber konzentrierte Torhüterleistungen auf beiden Seiten ließen das nicht zu. Somit endete die Partie mit einem Unentschieden, obwohl der VfB ein Stück näher am Sieg war.
SV Weingarten - VfB Haßloch II: 1:1
Im Stadion vom SV Weingarten galt es für den VfB heute nachzulegen und nach den zuletzt gezeigten guten Leistungen weitere Zähler zum Punktekonto hinzuzufügen. Und der VfB begann dementsprechend couragiert und konzentriert. Weingarten hingegen kam nicht recht in die Partie und zeichnete sich eher durch Fehlpässe aus. Dennoch gelang den Gastgebern der Führungstreffer aus leicht abseitsverdächtiger Position. Das Spiel plätscherte in der Folge so dahin, da sich der VfB trotz optischer Feldüberlegenheit nur wenig Chancen erspielen konnte und Weingarten nicht die spielerischen Mittel fand um das Tor der Haßlocher zu gefährden. Haßloch war meist nach Standards gefährlich. Schäfer fand mit einem Kopfball im Torhüter Weingartens seinen Meister. Nach einer Flanke von Görür hatte Wallnoch mit einem Kopfball und Schleicher mit einem schönen Freistoß noch weitere beste Chancen in Halbzeit eins, doch es blieb bei der glücklichen Führung für die Heimelf. In der zweiten Halbzeit begann der VfB noch einen Tick stärker, aber Weingarten ließ nur wenig Torchancen zu. Ein zwischenzeitliches Nachlassen des VfB ermöglichte dann aber auch den Gastgebern einige gefährliche Strafraumszenen, die jedoch von Kruppenbacher entschärft wurden. Der VfB mühte sich redlich aber konnte keine klare Chance mehr herausspielen. Doch dann half der Zufall. Nach einem 60 Meter Pass von O´Hagan verschätzte sich der Heimtorhüter gehörig und unterlief den aufsetzenden Ball. Sein Glück kaum fassen könnend, rieb sich Stürmer Schleicher in seinem Rücken die Hände und schob den Ball mühelos über die Torlinie. Das erlösende 1:1! Damit entführte der VfB einen wertvollen Punkt aus Weingarten und setzt sich nun, sobald die 3 Punkte vom ausgefallenen Spiel gegen den ASV Speyer gutgeschrieben werden, erst mal in der oberen Tabellenhälfte fest.
VfB Haßloch II - TDSV Mutterstadt: 6:4
In einer überaus torreichen Partie konnte der VfB endlich den ersten Dreier der Saison einfahren. Von Beginn an brillierte der VfB mit variablem und schnellem Spiel nach vorne und ging auch schnell mit 2:0 in Führung. Mutterstadt konnte in der Folge verkürzen, doch im direkten Gegenzug erzielten die Gastgeber das 3:1 und stellten somit den alten Vorsprung wieder her. Durch einen sehr glücklichen Treffer konnten die Gäste noch einmal Anschluss finden, doch auch hier schaffte der VfB es erneut zurückzuschlagen. 4:2 und alles schien nach einem Sieg für die Schwarz-Gelben auszusehen. Doch wieder hatten die Mutterstadter mehr Glück als Verstand und kamen zum schmeichelhaften 4:3. Doch der VfB ließ keinen Zweifel am Heimsieg mehr aufkommen und sorgte mit zwei weiteren Treffern für die Entscheidung. Für die Jungs vom Eichelgarten trafen Görür (2), Schleicher, Gillich, Frick und Bappert. Nun sind die Jungs endgültig in der Kreisliga angekommen.
ASV Speyer - VfB Haßloch II: abgesagt, Wertung steht noch aus
VfB Haßloch II - SV RW Speyer: 2:2
Hoch motiviert starteten die Jungs vom Eichelgarten in das erste Heimspiel der Saison. Man wollte den Gegnern der Liga direkt beweisen, dass es in dieser Saison nicht einfach sein würde die Punkte aus Haßloch zu entführen. Und der VfB begann stark. Besonders die Flügelspieler Frick und Schäfer waren ständige Unruheherde. Doch das 1:0 besorgte wieder einmal Dauerbrenner Schleicher. Die Führung hielt bis kurz vor der Pause, als Wallnoch in der eigenen Hälfte einen schweren Bock schoss und dem Gegner so den Ausgleich ermöglichte. Mit dem Unentschieden ging es dann in die Kabinen. Und in der zweiten Halbzeit ergab sich das selbe Bild. Der VfB war optisch überlegen und schaffte die erneute Führung durch Jochum. Doch eine Unkonzentriertheit bei einem Freistoß kurz vor Schluss kostete den fast sicheren Sieg und so endete die Partie mit einem 2:2-Unentschieden.
TuRa Otterstadt - VfB Haßloch II: 4:2
Im ersten Saisonspiel der Kreisliga musste sich der VfB erst einmal mit dem höheren Tempo dieser Liga vertraut machen. Schnell wurde klar, dass es einen Schongang-Sieg wie gegen die zweite Mannschaft der Gastgeber in der Vorsaison nicht geben würde. Nach anfänglicher Druckphase der Otterstadter kam der VfB mit zunehmender Spieldauer immer besser ins Spiel und erzielte durch Schleicher sogar das bis dato glückliche 0:1. Leider konnte man dies jedoch nicht halten und die Otterstadter zogen auf 3:1 davon. Jochum konnte noch einmal verkürzen, als der VfB dann jedoch die Defensive aufgab kassierte man noch ein Tor und musste sich letzten Endes mit 2:4 geschlagen geben.
__SAISON 2010/2011__
VfB Haßloch II - Türkgücü Neustadt: 2:1 n.V.
Steven Spielberg hätte diese Begegnung nicht spannender inszenieren können, als dies die beiden Mannschaften auf dem grünen Rasen in Mußbach taten. Was sie boten war ein Spiel mit zahlreichen Höhepunkten. Hart geführt, aber dabei nie unfair. Chancenreich, packend und mit einer Wendung, an die wohl nur noch die größten Optimisten geglaubt hatten. Und mit unglaublichen Parallelen zum Spiel an selber Stelle zwei Tage zuvor. Denn die Türken begannen wieder stark. Technisch auf höchstem Niveau spielten sie die Haßlocher an die Wand. Mit flotten Seitenwechseln schafften sie es diesmal auch mehr Zug zum Tor zu entwickeln und hatten auch direkt zu Beginn die Chance zur Führung. Der Kopfball des Türkgücü-Stürmers wurde aber vom erneut starken Keeper Platz pariert. Doch auch wenn sie spielerisch unterlegen waren, kamen die Jungs vom VfB zu gefährlichen Torchancen. Der von Beginn an stürmende Görür und Schleicher harmonierten prächtig und Schleicher setzte einen Schuss mit links an den Pfosten. Auf der Gegenseite scheiterte ein Spieler mit seinem Heber kurze Zeit später an der Querlatte. Doch in der Folge wurden beide Abwehrreihen konzentrierter und ließen weniger Großchancen zu. Türkgücü konnte ihre drückende Überlegenheit im Mittelfeld erneut nicht in Zählbares umsetzen. Es fehlte ihnen meist an der nötigen Präzision beim letzten Pass. Der VfB kam spielerisch leider zumeist nicht in des Gegners Hälfte. Zu ängstlich präsentierte man sich hier. Dabei wussten die Jungs, dass sie durchaus mit dem Gegner mithalten können. Schließlich hatte man sie ja im letzten Spiel in Hälfte zwei auch am Rande einer Niederlage. Doch dies sollte den Haßlochern erneut erst in der zweiten Halbzeit gelingen. Bevor es jedoch zum Pausenpfiff kam, konnte der bärenstarke Türkgücü-Keeper einen Schleicher Schuss abwehren. Da die Situation noch nicht bereingt war, legte Schleicher dann nochmals auf Görür quer, der den etwas zu langen Ball allerdings auch nicht verwerten konnte - ein Abwehrspieler klärte im letzten Moment. Somit ging es torlos in die Halbzeit. Auf dem Feld zurück, behielten die Türken das spielerische Zepter zunächst in der Hand, auch wenn der VfB zunehmend präsenter wurde. Und sie wurden für ihre Bemühungen belohnt. Mit der an sich schlechtesten Torchance besorgte der türkische Stürmer das 0:1, er setzte sich im Strafraum gegen zwei VfBler durch und vollstreckte trocken. Doch dieses Tor gab dem Spiel die nötige Wende. Der VfB besonn sich nun auf seine fußballerischen Qualitäten, fand nun zur eigenen Ballsicherheit und übernahm nun schrittweise die Kontrolle über die Partie. Der eingewechselte Özdal scheiterte mit seinem Schuss von der 16er Grenze am prächtig parierenden Schlussmann von Neustadt. Die 90 Minuten neigten sich nun langsam dem Ende zu und das Tor der Türken schien weiterhin wie vernagelt. Der VfB warf nun immer mehr nach vorne, kam aber zu selten zum Abschluss. Doch das frenetische Publikum feuerte die Mannschaft bis zum Schluss an und das Team ließ nichts unversucht. Und es wurde belohnt. Mit Ablauf der regulären Spielzeit gelangte das Leder zum eingewechselten Soldner, der das schier Unmögliche vollbrachte. Mit seiner ganzen Routine machte er dieses so wichtige Tor, das er sogar Tags zuvor angekündigt hatte. Dass Spielfeld geriet zum Tollhaus. Alle Spieler und auch die Ersatzspieler stürmten zum Torschützen um ihn zu beglückwünschen und begruben ihn unter sich. Dieses Tor, auf das der VfB 180 Minuten hatte warten müssen, brachte die Hoffnung auf den Aufstieg wieder zurück und kaum einer konnte es erwarten, dass endlich die Verlängerung begann. Die Türkgücü Spieler konnten einem Leid tun, haben sie sich doch 90 Minuten lang mit Händen und Füßen gegen diesen Treffer gewehrt. Doch der VfB hatte nun kein Erbarmen mehr. Mit den deutlich stärkeren Konditionsreserven ausgestattet, startete man nun die Angriffe für den Siegtreffer. Die Türken gingen mittlerweile auf dem Zahnfleisch, konnten sich allerdings auch in die zweite Hälfte der Verlängerung retten. Doch dann passierte es. Ein Abstoß von Jochum über gut und gerne 70 Meter, perfekt in den Lauf von Schleicher, dem Unglücksraben, der in den Partien gegen Türkgücü eigentlich fast alles richtig machte, aber immer wieder am Pfosten oder Keeper Aktan gescheitert war. Diesmal machte er es jedoch perfekt. Er nahm die Pille noch einmal mit und vollstreckte dann eiskalt per Spannstoß. Nun brachen alle Dämme. Der Menschenhaufen über dem jungen Stürmer nahm beinahe bedrohliche Ausmaße an und die Schiedsrichter hatten ihre Mühe die feierwütigen VfBler wieder vom Platz zu bekommen. Wie schon so oft in dieser Saison hat der VfB ein Spiel gedreht, Charakter und unbändigen Kampfeswillen gezeigt. Die Türkgücü Spieler gaben sich nach diesem Treffer nicht auf, warfen noch mal alles nach vorne. Doch die Schwarz-Gelben Jungs ließen nichts mehr zu, verteidigten jeden Quadratmillimeter des Spielfeldes als ginge es um ihr Leben. Das Özdal dann nochmals mit einem feinen Schuss scheiterte - eine Randnotiz. Denn dann beendete der Unparteiische dieses Fußballfest und schickte den VfB somit in die Kreisliga. Nach diesem Spiel mit höchstem Unterhaltungswert zollten sich die beiden Teams gegenseitig den verdienten Respekt. Jeder wusste das diese Begegnung auf Augenhöhe keinen Verlierer verdient hatte. Gewonnen haben neben dem VfB aber vor allem die Zuschauer, denen dieses Drama noch lang in Erinnerung bleiben wird. Und auch Spieler und Betreuer werden dieses legendäre Erlebnis nie vergessen und sicher noch das ein oder andere Mal darauf anstoßen. Kreisliga, wir kommen!!!
VfB Haßloch II - Türkgücü Neustadt: 0:0
Ein packendes Spiel war es, das die Entscheidung im Kampf um den Aufstieg in die Kreisliga hätte bringen können. Ein Spiel, dessen beiden Halbzeiten viel unterschiedlicher nicht hätten sein können und ein Spiel, dass vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse stattfand. Doch, um es vorwegzunehmen, diese Partie hatte keinen Sieger verdient. Beide Teams zeigten sich als würdige Aufsteiger, ließen allerdings die nötige Kaltschnäuzigkeit vor des Gegners Tor vermissen. Aber beide Mannschaften werden nochmals die Chance bekommen es besser zu machen und sich in einem entscheidenden Spiel erneut zu beweisen. Und es ist, betrachtet man die Offensivqualitäten beider Mannschaften, davon auszugehen, dass die nächste Partie nicht torlos endet und somit in eine eventuelle Verlängerung oder gar ein Elfmeterschießen mündet. Doch zunächst der Bericht über die bereits absolvierte Begegnung: Die Neustädter, allesamt technisch stark kamen stärker in die Partie und schafften es den VfB in der ersten Halbzeit tief in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Etwas zu verspielt, versäumten sie es allerdings sich eine Großzahl an hochkarätigen Torchancen herauszuspielen. Die Schwarz-Gelben versuchten es dann meist mit langen Bällen doch einmal vor des Gegners Tor zu kommen, allerdings konnte sich Özdal meist nicht alleine gegen die Türkgücü-Abwehr durchsetzen. Die größte Gelgenheit der Türken konnte der Haßlocher Keeper Platz zum Glück entschärfen. Ein Neustadter Spieler hatte sich gleich gegen 5 Haßlocher durchsetzen können, wusste dann aber nicht den Ball im Tor zu versenken. Der Vfb schaffte es dann nach einem Powerplay des Gegners irgendwie mit einem 0:0 in die Kabine. Dort analysierten die Trainer das Spiel und die Spieler kamen zurück auf das Feld mit der klaren Order es nun besser zu machen. Und dies sollte ihnen auch gelingen. Türkgücü ließ im konditionellen Bereich im Laufe der zweiten Halbzeit etwas nach und somit kam der VfB vermehrt zu Torchancen. Dabei hätte Jens Schleicher mit seinen beiden Schüssen für die Entscheidung sorgen können, doch der Torhüter der Türken parierte glänzend. Ackermann scheiterte in der Folge mit einer Direktabnahme, die über die Querlatte flog. Dann verflachte die Begegnung ein wenig, weil beide Teams den hochsommerlichen Temperaturen Tribut zollen mussten. Türkgücü scheiterte mit einem Freistoß an dem starken Keeper Platz und dem Torpfosten. Als dann alles nach einem torlosen Remis auszusehen schien, bekamen die Haßlocher nochmals einen Eckball zu gesprochen. Die Flanke von Bappert segelte in den Strafraum, wo Ackermann sich plötzlich freigestohlen hatte. Doch leider war er nicht in der Lage das Leder über die Linie zu drücken und so blieb es beim gerechten Unentschieden. Gerecht, weil Türkgücü über die gesamte Spieldauer die spielerisch bessere Mannschaft war, Haßloch aber die gefährlicheren Torchancen hatte. Nach zwei Tagen Erholung steht dann der nächste Höhepunkt ins Haus. Mit dem hoffentlich besseren Ende für unseren VfB.
VfB Haßloch II - TuS Diedesfeld II: 6:1
Bei widrigen Witterungsbedingungen haben es viele Anhänger beider Aufstiegsaspiranten zum Rasenplatz nach Kirrweiler geschafft um diesem Aufstiegsspiel die gebührende Kulisse zu verschaffen. Und einmal mehr schienen die Haßlocher Fans in der Überzahl zu sein. Daher erneut ein riesengroßes DANKESCHÖN an unseren treuen Anhang. Dies schien den Haßlochern genügend Antrieb zu geben und so starteten sie auch in die Partie. Nach einem Freistoß Jochums hätte es schon früh 1:0 stehen können, aber der Diedesfelder Torhüter konnte den Schuß gerade so parieren. Dann jedoch zeigten auch die Diedesfelder, die nach der Niederlage gegen Türk. Neustadt zum Siegen verdammt waren, dass sie nicht umsonst nach Kirrweiler gefahren sind. Sie setzten immer wieder ihre schnellen Flügelspieler ein um gefährlich vor das Tor der Haßlocher zu kommen. Im Abschluss jedoch blieben sie meist zu harmlos. Ganz anders hingegen machte es Jens Schleicher. Mit zwei eiskalten Schüssen ließ er dem TuS-Keeper keine Chance und schoss den VfB mit 2:0 in Führung. Diese hätte Jochum noch höher gestalten können, nachdem sich zwei Diedesfelder im eigenen Strafraum umgerannt hatten. Allerdings versäumte er es abzuschließen und auch sein Pass auf Schleicher war ein wenig zu lang. Dies hätte bereits die Vorentscheidung sein können. In der Folge wurden die Diedesfelder dann zusehends stärker und der VfB hatte Mühe sich spielerisch aus der eigenen Hälfte zu befreien. Doch die Flanken der TuS Flügelzange fanden immer wieder nur die Köpfe der VfB Spieler. Nur einmal schafften es die TuSler im 16er zum Schuss zu kommen und kamen folglich zum verdienten Anschlusstreffer. Dem VfB gelang es danach wieder etwas besser zu spielen und so konnte man die knappe Führung in die Halbzeit retten. Und aus dieser kam man furios. Schleicher wurde auf dem rechten Flügel freigespielt und spielte den in der Mitte lauernden Özdal an, welcher den Ball nur noch über die Linie drücken müsste. Das 3:1 und gleichzeitig der Genickbruch für die Diedesfelder. Diese gaben sich zwar zunächst nicht auf, aber der VfB spielte nun kombinationssicherer und erfolgreicher. Bappert platzierte einen Freistoß direkt auf den Kopf von Kelly, der dem Torhüter keine Chance ließ. Und als wäre dies nicht genug, konnte Schäfer nach einem Eckball auch noch das 5:1 folgen lassen. Diedesfeld leistete sich in der Folge eine rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung und eine weitere rote Karte für den Torhüter nach grobem Foul gegen den einschussbereiten Deege. Da das Wechselkontingent der TuSler aber schon erschöpft war, musste ein Feldspieler ins Tor, doch auch der konnte den Elfer von Ackermann nicht entschärfen. Der gute Schiedsrichter beendete nun die Partie, die mit 6:1 vielleicht eine Idee zu hoch für den VfB ausfiel. Jedoch zeigten sich die Gelb-Schwarzen im Abschluss abgeklärter und in ihrem gesamten Spiel variabler als Diedesfeld und gewannen demnach völlig verdient. Nun gilt es am Freitag gegen Türkgücü Neustadt im alles entscheidenden Spiel den Aufstieg perfekt zu machen. Hier nochmals der Aufruf an alle Anhänger: Kommt bitte nach Mußbach und feuert uns an, damit wir den Aufstieg schaffen!
VfB Haßloch II - ASV Waldsee 2:0
Vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse fand am Donnerstagabend das letzte Spiel der Kreisklasse Rhein-Mittelhaardt Staffel Ost statt. Hierbei standen sich niemand geringeres als die zweit- und drittplatzierten Teams aus Haßloch und Waldsee gegenüber. Bevor hier nun aber über Details dieser Begegnung berichtet wird, geht zunächst einmal ein riesengroßes Dankeschön an die zahlreichen VfB Anhänger, die die 1B lautstark unterstützt und angefeuert haben. Ihr wart super! Und auch Waldsee ist nicht ohne Fanpower an den Eichelgarten gekommen. Mit Rauchpulver begrüßten sie beide Mannschaften und spätestens dann war jedem Spieler auf dem Kunstrasen bewusst, dass dies heute kein normales Spiel war. Es ging um nicht weniger als den zweiten Tabellenplatz und damit die Berechtigung an den Relegationsspielen zum Aufstieg in die Kreisliga teilnehmen zu dürfen. Dabei genügte dem VfB ein Unentschieden, während Waldsee einen Sieg einfahren hätte müssen. Für Spannung war also gesorgt, als der sehr gute Schiedsrichter die Partie angepfiffen hat. Waldsee kam zunächst besser in die Partie und konnte schon zu Beginn Akzente im Haßlocher Strafraum setzen, doch die erste gute Tormöglichkeit gab es auf der anderen Seite, als Wallnoch einen nicht abschließend geklärten Ball über die Latte schoss. Spätestens nach dieser Aktion hatte der VfB die Partie und den Gegner im Griff. Besonders ein Haßlocher Akteur düpierte seine Gegenspieler ein ums andere Mal: Jens Schleicher. Er sollte auffälligster Spieler der ersten Halbzeit sein, scheiterte aber mit seinen strammen Schüssen an dem sehr guten Gästetorhüter oder dem rechten Torpfosten. Doch alle anderen Haßlocher boten ebenfalls eine starke Leistung und schienen in beinahe jeder Situation heißer auf den Ball zu sein als ihre Gegenspieler. So auch beim Führungstreffer. Nach einem Eckball war es Jochum der - umringt von einer Waldseer Spielertraube - den Ball per Kopf in die Maschen beförderte. Und überhaupt schien den Haßlochern in dieser Partie die Lufthoheit zu gehören. Sie gewannen beinahe jedes Kopfballduell im Mittelfeld und konnten somit auch immer wieder ihre Angreifer in Szene setzen. Der ASV kam durch einen Freistoß dem Ausgleich noch einmal sehr nahe, doch der überragende Torhüter Platz entschärfte den präzisen Schuss mit einer Glanztat. Es sollte also mit der knappen Führung in die Pause gehen. Interimstrainer Damm zeigte sich in seiner Halbzeitansprache ganz und garnicht zufrieden mit dem Spiel seiner Jungs und impfte ihnen ein sicherer und mit noch mehr Einsatz zu spielen. Dieses setzten die Spieler um, konnten aber nicht verhindern, das auch Waldsee zu Großchancen kam. Besonders in einer Situation musste Torsteher Platz sein ganzes Können aufbieten, um den Schuss des perfekt in Position gelaufenen ASV Stürmers abzuwehren. Eine unglaubliche Glanztat. Dem ASV Waldsee, der über die Saison hinweg 118 Treffer erzielte, sollte heut einfach kein Tor gegönnt sein. Nur eine Offensive war noch stärker, eben die des VfB Haßloch. Doch den letzten der 125 Saisontreffer besorgte ein Waldseer. Ein unglücklicher Klärungsversuch nach scharfer Hereingabe von Kelly landete in den eigenen Maschen und ließ alle Zweifel am Haßlocher Sieg verschwinden. Dass Schleicher zuvor den Torhüter ausgespielt und nur in allerletzter Sekunde noch am erfolgreichen Abschluss gehindert werden konnte, interessierte nun Niemanden mehr. Waldsee konnte in der Folge nicht mehr nachlegen. Zu präsent und konsequent waren die Haßlocher Spieler und deren Abwehrbemühungen. Nach einem harten Einsteigen eines VfB-Akteurs gab es kurz vor dem Spielende noch etwas Unruhe auf dem Feld und diese wurde noch verstärkt als ein Waldseer Spieler sich bei eigenem Freistoß in der VfB Mauer fallen ließ. Doch der Schiedsrichter ließ sich von alledem nicht beeindrucken und führte die Partie souverän zu Ende. Das nach dem Spiel die Emotionen noch einmal hochkochten war unschön, aber leider wohl auch unvermeidbar. Zu viel stand für beide Teams auf dem Spiel und Waldsee, das ansich kein schlechtes Spiel ablieferte, war sichtlich gefrustet, während Haßloch natürlich übertrieben feierte. Doch auch diese Szenen gingen schnell vorüber und die Mannschaft konnte sich mit und von ihren treuen Anhängern feiern lassen. Damit darf der VfB in der Relegation gegen Türgücu Neustadt und entweder den TuS Diedesfeld II oder den FV 1921 Haßloch antreten. Die Austragungsorte stehen indes noch nicht fest, aber die 1B freut sich schon jetzt auf zwei spannende Spiele und wird alles dafür geben den Aufstieg dort perfekt zu machen.
FC Lustadt II - VfB Haßloch II: 1:9
Im vorletzten Saisonspiel (von eventuellen Relegationsspielen abgesehen) setzte der VfB nochmal ein Ausrufezeichen und besiegte den FC aus Lustadt in eindrucksvoller Manier. Dabei zeigten die Jungs vom Eichelgarten besonders in Halbzeit zwei eine Reihe schöner Angriffe und hätten durchaus auch höher gewinnen können. Lustadt hielt nur bis Mitte der ersten Halbzeit dagegen, kam nach dem Führungstreffer durch Schleicher sogar zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Dann jedoch schaltete der VfB minütlich einen Gang höher und kam durch 2 Treffer von Jochum zur verdienten 3:1 Halbzeit Führung. In der zweiten Spielhälfte setzte Jochum noch einen weiteren Treffer drauf und auch Deege, Kaub, Özdal, Rieger und Ackermann durften sich noch in die Torjägerliste eintragen. Dabei wussten die Jungs vom Eichelgarten besonders spielerisch zu begeistern und dürfen nun am Donnerstag mit vollem Selbstvertrauen in die Partie gegen Waldsee gehen, in der es darum geht endgültig Platz zwei zu manifestieren.
VfB Haßloch II - VfL Neuhofen II: 8:3
Die Pflichtaufgabe gegen Neuhofen erledigte der VfB an einem sehr sonnigen Fußballnachmittag und war dabei noch überlegener als es das Ergebnis auszudrücken vermag. Doch zunächst gerieten die Schwarz-Gelben einmal mehr in Rückstand. Mit einem Heber aus großer Distanz konnten die Gäste Keeper Platz überwinden, ein wirklich sehenswerter Treffer. Doch dies sollte so ziemlich der einzige Glanzpunkt sein, den der VfL in dieser Partie setzen konnte. Zwar konnte der gute Gästekeeper die Führung kurze Zeit verteidigen doch gegen einen traumhaften Hammer von Frick war er chancenlos. Die Direktabnahme landete präzise im rechten Winkel. Der VfB blieb am Drücker und erspielte sich zahlreiche Tormöglichkeiten. Nach schönen Kombinationen konnten Görür und Schleicher sowie Özdal per Elfmeter den Halbzeitstand von 4:1 herstellen. Von den Gästen hingegen war außer Fehlpässen fast nichts mehr zu sehen. In Hälfte zwei leistete sich der VfB ein paar Unkonzentriertheiten, aber das konnten die Mannen aus Neuhofen lediglich zu zwei Anschlusstreffern nutzen. Der VfB machte es besser. Schleicher nach schöner Einzelaktion, Jochum mit einem strammen Schuss und Görür mit seinem zweiten Treffer sorgten für die Vorentscheidung ehe Rieger mit einem Lupfer aus gut 40 Metern Entfernung den Endstand besorgte. Nun hat der VfB kommende Woche mit dem FC aus Lustadt noch einen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel, bevor es dann zum Endspiel um Rang zwei gegen Waldsee kommt.
SV SW Speyer - VfB Haßloch II: 2:2
Nur eine Halbzeit lang schaffte es der VfB in der Partie gegen Speyer sein volles Leistungsvermögen abzurufen. Zwar führte er zur Pause verdientermaßen mit 2:0 durch Tore von Özdal, doch versäumte er es den Sack zuzumachen. Dabei verschoss man einen Elfmeter und ließ auch weitere beste Chancen ungenutzt. Speyer hingegen wurde von Minute zu Minute stärker und kam in der letzten Minute durch einen Elfmeter zum Ausgleich. Der VfB stellte sich einmal mehr nicht abgeklärt genug dar, hat aber immernoch die Möglichkeit Platz zwei aus eigener Kraft zu erreichen.
TuRa Otterstadt - VfB Haßloch II: 2:4
Im Schongang erledigte der VfB die Pflichtaufgabe in Otterstadt. Die Schwarz-Gelben gingen mit dem sicheren Gefühl der Überlegenheit in die Partie und wurden direkt zu Beginn von den Otterstädtern auf den Boden zurück geholt als die Gastgeber nach einem Missverständnis in der VfB-Verteidigung das 1:0 erzielten. Von diesem Zeitpunkt an hatte der VfB aber mehr vom Spiel und kam durch zwei Treffer Özdals (ein Freistoßtor) zur Führung. Trotz des knappen Vorsprungs schien kein VfBler Zweifel am Sieg zu haben und man befasste sich in der Folge mehr mit den eigenen Mitspielern als mit dem Ball. Da aber Otterstadt fussballerisch nicht stark genug war um den Jungs vom Eichelgarten ernsthafte Probleme zu bereiten zogen die VfBler auf 1:4 davon. Nach klasse Vorarbeit von Görür schob zunächst Kelly ein, ehe Özdal mit seinem dritten Tor (per Kopf) die Vorentscheidung markierte. Nun wurde Otterstadt merklich aktiver, scheiterte aber vor dem Tor am eigenen Unvermögen oder an den guten Reaktionen von Torhüter Platz. Ein Treffer sollte den Gastgebern aber noch gelingen und somit endete die Partie mit 2:4.
VfB Haßloch II - ASV Speyer II: 1:2
Viele Zuschauer sind gekommen um den VfB im absoluten Topspiel zu unterstützen. Daher zunächst ein großes Dankeschön an alle treuen Anhänger. Was sie allerdings mitansehen mussten war die erste Heimniederlage der Gastgeber. Doch der Reihe nach: Speyer sollte sich schon nach wenigen Minuten als der erwartet schwere Gegner herausstellen. Sie rissen das Spielgeschehen an sich und dominierten die erste Halbzeit klar. Sehr häufig kamen sie über den rechten Flügel wo sie beinahe immer eine Überzahlsituation erzeugen konnten. Doch konnten sie nur wenige ihrer Chancen auch gefährlich auf das Tor von Keeper Platz bringen. Bezeichnend dafür war dann auch, dass das 0:1 nach einer Ecke durch ein Eigentor zustande kam. Der VfB seinerseits hatte fast keine gefährliche Situation vor dem Gäste-Tor. Der Schiri trug sein Übriges bei um den Haßlochern das Leben schwer zu machen und verweigerte ihnen einen glasklaren Elfmeter. Somit ging es mit der knappen Gästeführung in die Pause. In der zweiten Hälfte jedoch bot sich den Zuschauern ein anderes Bild. Bereits nach kurzer Zeit konnte der eingewechselte Görür ein Ausrufezeichen setzen, verfehlte mit seinem Schuss aber knapp das Ziel. Überhaupt bereicherte Görür das Spiel nach vorne und er sollte es schließlich auch sein, der das einzige VfB Tor erzielte. Dies gelang ihm jedoch erst kurz vor Spielende. Die Aussage ist jedoch nicht ganz korrekt, da Ackermann den Ball ebenfalls im Tor der Gäste unterbrachte. Aber der Schiedsrichter ließ das Tor wegen angeblicher Abseitsstellung nicht zählen. Überhaupt brachte der (Un)parteiische die Fans gegen sich auf. So zeigte er Bappert bereits kurz nach der Halbzeit die Gelb-Rote Karte, als dieser sich bei einer Freistoßausführung der Speyrer vor den Ball stellte. An sich ging diese Entscheidung ja in Ordnung, allerdings bestrafte er die Domstädter nicht im gleichen Maße als diese wiederholt den Ball wegschlugen, sobald die VfBler einen Freistoß zugesprochen bekommen hatten. Somit musste der VfB fast die gesamte zweite Hälfte in Unterzahl bestreiten, wirkte zur Überraschung aller aber in der Folge viel präsenter. Irgendwann jedoch begannen die VfB-Mannen wieder mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, konnten sich aber gegen die kopfballstarken Speyerer meist nicht durchsetzen. Die Gäste konterten nun meist, doch auch ihnen fehlte das nötige Zielwasser. Schließlich bekamen sie einen berechtigten Elfer zugesprochen und erzielten das zwischenzeitliche 0:2. Der Anschluss durch Görür kam dann aber leider zu spät um den Ausgang des Spiels noch zu beeinflussen und so endete die Partie mit einem 1:2.
SpVgg RW Speyer II - VfB Haßloch II: 1:9
Als klarer Favorit trat der VfB zur Begegnung in Speyer an. Doch zunächst sah es überhaupt nicht danach aus, als würden hier zwei verschieden starke Mannschaften gegeneinander spielen. Speyer stand in den ersten Minuten eng am Mann und agierte aüßerst zweikampfstark, womit der VfB Probleme hatte. Erst mit zunehmender Spieldauer nahmen die Schwarz-Gelben die Zweikämpfe besser an und erarbeiteten sich einen Vorteil. Nach gutem Rieger-Freistoß erzielte Kelly schließlich die Führung. Mit einem Freistoß aus gut 40 Metern konnte Bappert diese dann zum 0:2 ausbauen. Einen wesentlichen Anteil an dem Treffer hatte aber auch Schleicher, der den Torhüter der Gastgeber entscheidend irritierte. Noch vor der Pause gelang dem VfB dann die Vorentscheidung. Görür tanzte den Torhüter aus und erhöhte auf 0:3. Doch damit hatte der VfB noch nicht genug. Der eingewechselte Özdal ließ auch noch das 0:4 folgen, ehe er aufgrund einer Verletzung wieder vom Feld gehen musste. Die Gastgeber gaben sich dann auf, sollten aber durch einen vertretbaren Elfmeter zum Ehrentreffer kommen. Doch der VfB-Sturm ließ sich davon wenig beeindrucken und Kelly erzielte nach Jochum-Flanke ;) das nächste Tor. Mit zwei Elfmetern durften dann auch Jochum und Rieger sich noch unter den Torschützen eintragen. Und auch Kelly erzielte seinen dritten Treffer. Aber auch Schleicher konnte seinem Konto einen weiteren Treffer hinzufügen und somit gewann der VfB mit 1:9. Weil Waldsee an diesem wunderschönen Tag auch noch in Dannstadt verlor, hat der VfB nun den zweiten Tabellenplatz sicher erobert und kann nun am Sonntag im absoluten Spitzenspiel gegen den ASV Speyer zeigen, ob er das Zeug zum Meister hat.
VfB Haßloch II - FG Dannstadt II: 3:1
Bei schönstem Wetter empfing der VfB den in der Rückrunde stark aufspielenden Rivalen aus Dannstadt. Und das Spiel das beide Mannschaften zeigten sollte zum Wetter passen. Einige Torraumszenen gepaart mit vielen Situationen, die die Gemüter erhitzten, durften sich die Zuschauer ansehen. Der VfB begann stark und zeigte sofort, dass er die drei Punkte am Eichelgarten behalten wollte. Früh schon konnt Görür die Führung erzielen, als er nach abgefälschter Schleicher-Flanke gänzlich alleine gelassen wurde und trocken vollstreckte. Der VfB blieb weiterhin am Drücker, versäumte es aber ein weiteres Tor zu erzielen. Dannstadt agierte in der ersten Halbzeit nur über planlos nach vorne geschlagene Bälle, welche nur selten von den schnellen Stürmern erreicht werden konnten. Meist waren die Gäste nur bei Standards gefährlich. Doch ein Treffer sollte ihnen in der ersten Halbzeit nicht gelingen und so blieb es bis zur Pause bei der knappen Führung. In Hälfte zwei zeigte sich zunächst das gleiche Bild. Der VfB - spielerisch überlegen - erspielte sich zahlreiche Chancen, scheiterte aber unter anderem am Pfosten. Nach einem Pass in die Tiefe konnte Görür dann doch das erlösende 2:0 erzielen und frustete die nunmehr immer unfairer auftretenden Gäste noch stärker. Diese liesen sich danach immer wieder zu Unsportlichkeiten hinreißen, doch der Schiedsrichter versäumte es sie angemessen zu bestrafen. Christian Frick, der selbst oft einstecken musste, störte das jedoch wenig und so nahm er sich den Ball und lief über 40 Meter, vernaschte noch 3 Gegner auf seinem Weg und schob die Pille dann ganz lässig über die Linie. Damit krönte er seine herausragende Leistung. Nach diesem Treffer und dem überfälligen Platzverweis auf Dannstadter Seite nahm sich der VfB ein wenig zurück. Plötzlich offenbarten die Gäste so etwas wie spielerische Qualitäten, doch ernsthaft gefährden konnten sie den verdienten Sieg der Hausherren nicht mehr. Nach einer unglücklichen Situation bekamen sie dann noch einen Elfer zugesprochen und verwandelten sicher. Alles andere hatte der sichere haßlocher Torhüter Platz bis dato entschärfen können. Und auch danach ließ er nichts mehr anbrennen. Somit endete die Begegnung mit einem 3:1, einem weiteren Sieg auf dem Weg in die Kreisliga.
VfB Haßloch II - FSV Schifferstadt II: 2:2
Im zweiten Topspiel der Rückrunde durfte sich der VfB gegen den Konkurrenten aus Schifferstadt messen und man merkte sofort das sich heute zwei spielerisch reife Mannschaften gegenüberstanden. Die Gäste kamen zunächst ein wenig besser ins Spiel, konnten sich jedoch nur selten gute Torchancen erspielen. Dem VfB gelang dies aber auch nicht viel besser und so plätscherte die Partie in Hälfte eins ein wenig vor sich hin. Da keiner Mannschaft ein Treffer glückte, ging es mit einem 0:0 in die Kabinen. Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte aber gelang den Gästen ein glücklicher Treffer nach einer Unachtsamkeit in der VfB-Abwehr. Doch der VfB steckte nicht auf und wurde in der Folge stärker. Schleicher setzte seinen tollen Lauf der vergangenen Spiele fort und sorgte aus kurzer Distanz für den Ausgleich. Nach einem zügig vorgetragenem Angriff erzielte Kelly dann ganz abgebrüht die Führung. Beinahe hätte er auch noch für die Vorentscheidung gesorgt, doch der Schiedsrichter entschied fälschlicherweise auf Abseits und somit blieb es beim 2:1. Generell pfiff der Unparteiische viel zu kleinlich und so kam nur wenig Spielfluss zustande. In der Folgezeit hatte der VfB noch eine Großchance, konnte diese aber leider nicht nutzen. Schifferstadt machte es jedoch besser und kam noch zum Ausgleich. Das 2:2 stellte letzten Endes ein - über das gesamte Spiel gesehen - gerechtes Ergebnis dar. Dennoch versäumte es der VfB einen weiteren Big Point zu erzielen und muss nun erst recht am Donnerstag gegen Dannstadt einen Sieg verbuchen.
Palatia Böhl II - VfB Haßloch II: 1:2
Wer dachte gegen die Palatianer würde es ein vergleichbares Schützenfest geben wie gegen Hanhofen zwei Wochen zuvor, sah sich bei idealem Fussballwetter leider eines Besseren belehrt. Der VfB tat sich schwer gegen die Gastgeber und schaffte es nur selten seine Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. Zu oft fehlte beim letzten Pass die nötige Präzision und so kam es nur zu einer Hand voll richtig gefährlicher Angriffe. Bezeichnend für diese beschriebene Situation war es dann auch, dass die Führung der Haßlocher durch einen Freistoß fiel. Aus gut und gerne 35 Metern fasste sich Schleicher ein Herz und katapultierte das Leder in die Maschen. Ein wunderschöner Treffer, welchem er später in Halbzeit eins auch noch das 0:2 folgen ließ. Als er am langen Pfosten gänzlich allein gelassen wurde und den Ball versenkte. Von Böhl war in der ersten Halbzeit wenig zu sehen doch steigerten sich die Blau-Weißen nach der Pause und kamen durch einen abgefälschten Schuss zum Anschlusstreffer. Der VfB hingegen versuchte es meist mit weiten Bällen, die jedoch stets abgefangen wurden. Und selbst Überzahlstuationen vor des Gegners Tor wurden fahrlässig vertändelt. Und so wäre es beinahe noch einmal ganz bitter für den VfB geworden, als die Gastgeber kurz vor dem Ende um Haaresbreite den Ausgleich verfehlten. Doch der Fußballgott war an diesem Tage VfBler und schickte die 3 Punkte nach Haßloch. Und als sei das noch nicht genug, verlor der bisher ungeschlagene Tabellenführer ASV Speyer sein Spiel gegen Limburgerhof, was dem VfB die Chance eröffnet wieder aus eigener Kraft Platz eins erreichen zu können. Wahrlich gute Aussichten auf ein packendes Saisonfinale...
VfB Haßloch II - FV Hanhofen II: 14:0
Gegen den Tabellenletzten aus Hanhofen hatte der VfB nicht die geringste Mühe seinen bisher höchsten Saisonerfolg zu erzielen. Dazu bedurfte es nicht einmal einer herausragenden Leistung. Hanhofen hatte einfach zu wenig entgegenzusetzen und lief dem VfB mehrere Male ins offene Messer. Dabei hätte der VfB auch durchaus noch höher gewinnen können, hätte man die sich bietenden Möglichkeiten effizienter genutzt. Aber trotzdem war es wieder einmal eine gute Leistung von allen VfB Akteuren. Die Treffer in dieser Partie erzielten Schleicher (3), Wallnoch (3), Görür (2), Soldner (2), Kelly (2) und der eingewechselte V. Lakmann (2). Dabei war für alle Wünsche etwas geboten, Lupfer, Kopfballtore, aber auch sehenswert herausgespielte Treffer sind gefallen. Doch bei aller Euphorie über diesen Sieg gilt es nun auch die kommende Aufgabe gegen den SV Gommersheim, bei dem man in der Hinrunde eine schmerzliche Niederlage einstecken musste, zu meistern und damit dem Traum vom Aufstieg ein Stückchen näher zu kommen.
VfB Haßloch II - TuS Altrip II: 5:1
Ein großes Ausrufezeichen setzten die Mannen des krankheitsbedingt fehlenden Trainers Klein im Kampf um die Aufsstiegsplätze gegen einen spielerisch nicht stattfindenden Gegner aus Altrip, der sich nun so langsam aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet haben dürfte. Dabei dominierten die Platzherren die Partie von Beginn an und ließen die Gäste nicht ins Spiel kommen. Zu kompakt und spielerisch zu stark präsentierten sich die VfBler am heutigen Abend. Altrip musste somit meist mit langen Bällen das Mittelfeld überbrücken, fand jedoch des öfteren keinen Abnehmer oder eben nur die gut stehende Abwehr des VfB. Doch trotz allem gingen die Jungs vom Rhein sogar in Führung. Nachdem der Ball quer in den Haßlocher Strafraum gespielt wurde, grätschte ein Haßlocher Spieler den Ball aus der Gefahrenzone, traf aber wohl auch den Gegner und der insgesamt gute Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Die Altriper ließen sich diese Chance nicht nehmen und verwandelten sicher. Doch in der Folge blieb von den Gästen nichts zu sehen. Der VfB hingegen erarbeitete sich nun mehrere Chancen. Schließlich war es Schleicher, der zunächst nach einer Flanke den Ball volley in die Maschen beförderte und mit einem an Özdal verursachten Foulelfmeter auch noch das 2:1 nachlegte. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Halbzeit und die Altriper warfen nun mehr und mehr Bemühungen in ihr Angriffsspiel. Dies eröffnete den Platzherren jedoch noch weitere Möglichkeiten und Treffer. Özdal holte einen weiteren Elfer raus und ließ es sich nicht nehmen diesen selbst zu verwandeln. Doch genug hatten die VfBler auch jetzt noch nicht. Man wollte die Revanche für die bittere 0:1 Pleite im Hinspiel auch in der Höhe noch deutlicher gestalten. Nach einer Hereingabe von der linken Seite stand Kelly am rechten Fünfmeter-Eck goldrichtig und zauberte das Leder über die Linie: 4:1. Den Schlusspunkt setzte dann Laub, der von rechts ins lange Eck einschob und somit auf 5:1 erhöhte. Dem VfB konnte man zu der geglückten Revanche und einer brillianten Mannschaftsleistung gratulieren. In dieser Form werden die Rechnungen um das Aufstiegsrennen nur schwer ohne die Schwarz-Gelben zu machen sein.
VfB Haßloch II - SG Limburgerhof II: 5:3
Bei naßkaltem Wetter durfte der VfB heute gegen den Zehntplatzierten der Tabelle ran und das Spiel begann recht vielversprechend. Der VfB spielte von Beginn an druckvoll nach vorne und konnte die Gäste weitgehend in ihrer Hälfte beschäftigen. Nachdem Schleicher den Ball per Hacke an zwei Abwehrspielern vorbei zum gut postierten Wallnoch spielte, konnte dieser mit einem Flachschuss die verdiente Führung erzielen. Doch nun ließ der Gastgeber die Zügel etwas schleifen und kassierte in der Folge zwei Gegentreffer. Limburgerhof versuchte daraufhin mit Mann und Maus zu verteidigen und der VfB hatte seine Probleme spielerische Mittel zu finden um die Gästeabwehr zu knacken. Man probierte es oft mit Fernschüssen, die jedoch selten ihr Ziel fanden. Doch nach einer Standardsituation konnte Dilmac per Kopf den Ausgleich markieren. Schließlich war es Kelly, der die Gemüter beruhigte indem er die erneute Führung herstellte. Er hatte nach einer Hereingabe am langen Pfosten eingeschoben. Zwischenzeitlich kassierte das Team aus Limburgerhof einen Platzverweis nach einer Beleidigung, aber auch das brachte den VfB nicht zu besserem Kombinationsspiel. Trotzallem konnte Schleicher per Elfmeter die Vorentscheidung besorgen und auch der eingewechselte Deege durfte sich noch in die Torschützenliste eintragen. Nach mangelnder Zuordnung in der Defensive konnten die Gäste dann kurz vor Ende noch einmal verkürzen, aber hatten im Nachhinein auch nicht die nötigen Mittel um den Sieg der Heimelf nochmals ernsthaft zu gefährden. Alles in Allem genügte dem VfB eine glanzlose Leistung zu diesem Pflichtsieg und nun gilt es sich intensiv auf das Team aus Altrip vorzubereiten, welches in zwei Wochen im Eichelgarten-Stadion gastiert.
SV Herta Kirrweiler - VfB Haßloch II: 2:3
Nichts für schwache Nerven war das Spiel gegen die in der Tabelle weit hinter dem VfB rangierenden Kirrweilerer. Wer glaubte, das das Spiel eine klare Angelegenheit werden würde sah sich dementsprechend getäuscht. Die Gastgeber begannen frech und spielten munter mit, konnten jedoch genau wie der VfB zunächst keine klaren Chancen herausspielen. Mit zunehmender Spieldauer kam dann der VfB besser in die Zweikämpfe und somit auch gesamt besser ins Spiel. Mitten in dieser Phase bekamen die Gastgeber dann ein Elfmetergeschenk, doch vergaben dieses leichtfertig. Dies sollte bestraft werden. Schleicher traf nach schöner Volleyabnahme ins rechte Toreck und sorgte somit für die Führung. Aber auch diese Führung trug nicht dazu bei, dass das Spiel des VfB besser wurde. Ebenso wie die Hertaner probierten es die Schwarz-Gelben meist über lange Bälle, welche aber selten ihr Ziel erreichten. Doch einen dieser langen Bälle brachte man dann doch an den Mann und so konnte Schmidt die 2:0 Führung erzielen. Dies hätte die Vorentscheidung sein müssen, doch durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr kamen die Gastgeber noch einmal heran und schafften nach einer Standard per Kopf sogar noch den zwischenzeitlichen Ausgleich. Als dann auch noch Jochum die Gelb-Rote Karte kassierte hatten sich die meisten Spieler schon mit einem Punkt angefreundet. Doch dann schlug der eingewechselte Deege zu. Auf der linken Seite tankte er sich bis zur Grundlinie durch und ließ bei seiner Flanke den Ball gekonnt über den Spann rutschen. Dieser bekam dabei einen derartigen Drall, dass er sich ins lange Eck senkte und im Kasten des machtlosen Kirrweiler-Keepers einschlug. Die nun folgende hektische Schlussphase stand der VfB dann auch noch durch und konnte schließlich 3 Punkte mitnehmen, die sich durch das Unentschieden der Schifferstadter in Lustadt nochmal wertvoller anfühlen.
ASV Waldsee - VfB Haßloch II: 1:5
Als es beim VfB noch einen Hartplatz gab, war es gegen spielerisch als stärker einzuschätzende Mannschaften ein oft genutztes Mittel auf diesen aufzuweichen. Die Gegner der 1B sollten zukünftig aber lieber auf dieses Mittel verzichten. Im Stile einer Klassemannschaft trumpften die Mannen vom Eichelgarten heute beim Mitkonkurrenten ASV Waldsee auf deren Hartplatz auf. Von Beginn an dominierten die VfBler die Partie und ließen den Gastgebern keinen Raum zum Spielen. Gegen die quirligen Spitzen fanden die Waldseer einfach kein Rezept und so kam der VfB zu zahlreichen Einschussmöglichkeiten. Einen perfekten Tag erwischte dabei der Haßlocher Kaub, der mit - sage und schreibe - 3 Toren (0:1, 0:2 und 1:3) den Sieg fast im Alleingang besorgte. Der schönste Treffer war dabei ein Lupfer über den herauslaufenden Torhüter nach schönem Pass von Jochum. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel, da der VfB nun etwas zu weit von den Gegenspielern weg stand. Doch der Anschlusstreffer zum 1:2 fiel trotzdem aus heiterem Himmel. Ein Freistoß, der kurz vor Torwart Hanß undankbar versprang machte die Partie nochmals spannend. Doch dann war erstmal Halbzeit. Diese nutzte Trainer Klein nochmal um den Spielern die taktische Marschroute für die weitere Partie vorzugeben. Mit Kontern und langen Bällen sollten sie die Entscheidung suchen. Und das taten sie. Ein ums andere Mal nahmen Sie die gegnerische Abwehr auseinander und Kaub sorgte für die Vorentscheidung. Als Waldsee mit steigender Spieldauer dann gezwungen war immer offensiver zu werden, machten Schleicher und Frick mit ihren Treffern alles klar. Weitere Großchancen wurden leider ausgelassen, aber dafür ließ man in der souveränen Abwehr nichts mehr anbrennen. Letzten Endes sorgte heute beim VfB eine grandiose Mannschaftsleistung für den auch in dieser Höhe gerechtfertigten Sieg und die Belohnung ließ auch nicht lange auf sich warten: Tabellenplatz 2!
VfB Haßloch II - FC Lustadt: 4:1
Lange Zeit sah am Eichelgarten alles nach einem Überraschungssieg der Gäste aus. Doch der VfB schaffte vor allem dank seiner Einwechselspieler doch noch den verdienten Heimsieg. Doch der Reihe nach. Der VfB begann druckvoll und erspielte sich schöne Torchancen. Doch die Gäste brachten in der letzten Sekunde immer ein Bein oder einen Fuß an den Ball und verhinderten so den Rückstand. Von Lustadt war in der Offensive kaum etwas zu sehen, jedoch waren sie bei Standards stets gefährlich. Einen Freistoß konnten die Lustadter dann auch zur überraschenden Führung nutzen. Von der Mauer abgefälscht landete der Schuss direkt neben dem linken Pfosten. Torhüter Hanß war machtlos. Ab diesem Zeitpunkt wirkte das Spiel der Schwarz-Gelben irgendwie kopflos. Viele Fehlpässe und schlecht durchdachte Spielzüge ließen den Gegner mehr ins Spiel finden, doch trotzallem ging es mit dem 1:0 in die Pause. Wer dachte, dass die VfBler nun ein Offensivfeuerwerk abbrennen würden, sah sich zunächst einmal enttäuscht. Das Spiel dümpelte so dahin und Trainer Carsten Klein reagierte mit einigen Wechseln. Er brachte Jochum, Kelly und Kaub in die Partie und die Jungs verstanden es dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Kelly war es dann auch, der das 1:1 genau zum richtigen Zeitpunkt erzielte, nämlich 20 Minuten vor dem Ende, also noch genug Zeit um aus einem drei Punkte zu machen. Und nun drehte der VfB richtig auf. Der agile Kaub brach auf dem linken Flügel durch und legte für Schleicher auf, der den Ball ins Tor stocherte. 2:1! Letztlich kamen die VfBler dann auch noch zu weiteren Treffern durch Jochum und Kaub. Damit behält der VfB daheim weiterhin seine weiße Weste und darf nach dem Patzer von Altrip (1:1 gegen Limburgerhof) einen Tick euphorischer auf die Tabelle und in die Zukunft schauen.
VfL Neuhofen - VfB Haßloch II: 0:5
Leichter als erwartet nahm der VfB heute die 3 Punkte aus Neuhofen mit. Zwar traten die Schwarz-Gelben mit fast komplett umgebauter Abwehr an, aber diese stand felsenfest und ließ über die gesamte Spieldauer so gut wie nichts zu. Und generell zeigte der VfB heute mal wieder eine spielerisch ansprechende Leistung, was sich nicht zuletzt in hochkarätigen Torchancen ausdrückte. Das erste Tor fiel allerdings nicht aus dem Spiel heraus. Jochum ballerte einen Freistoß durch die Mauer ins Tor. Der auch im weiteren Spielverlauf unsichere Torhüter war machtlos. Mit dieser Führung im Rücken spielte der VfB noch selbstsicherer. Und widerum nach einer Standard, einem Eckball waren die Gäste erfolgreich. Schleicher machte sein erstes Kopfballtor überhaupt und war darüber auch sichtlich erfreut. Und der VfB ließ auch weiterhin nicht locker. Nach schönem Doppelpass mit Schleicher hätte Schäfer beinahe für die Vorentscheidung gesorgt, traf aber nur den Pfosten. Heute war aus VfB Sicht offensichtlich Tag der Standards, denn auch das 3:0 und das 4:0 fielen jeweils durch Elfmeter, die beide von Görür herausgeholt wurden. Schleicher und Rieger ließen es sich nicht nehmen die beiden Chancen zu nutzen und auf 4:0 zu erhöhen. Danach nahm der VfB dann etwas den Zug aus dem Spiel, forcierte dann aber im richtigen Moment noch einmal und kam nach Vorbereitung von Worschech, der uneigennützig querlegte, durch Schmidt zum Endstand. Schmidt hätte vorher bereits um ein Haar ein Tor erzielt, jedoch blieb sein Tunnel beim Torwart undankbarerweise in einer Pfütze auf der Torlinie liegen, aber er hat am Ende dann ja doch noch sein Tor gemacht. Tabellentechnisch festigte der VfB den fünften Platz, darf aber weiterhin mit einer besseren Platzierung zur Winterpause liebäugeln.
VfB Haßloch II - SW Speyer II: 3:1
Zum Abschluss der Speyrer Wochen stand der Schwarz-Weiße Vertreter aus Speyer dem VfB gegenüber und der VfB tat sich erneut schwer. Spielerisch ist im Moment bei den Schwarz-Gelben etwas der Wurm drin und somit wird es oft schwer gegen Mannschaften die hart am Mann stehen und mit englischer Härte zu Werke gehen. Und eben solch ein Team stand heute auf dem Kunstrasen in Haßloch. Der VfB startete direkt mit einer Serie von Eckbällen in die Partie, brachte allerdings den Ball nicht in des Gegners Tor unter. In der Folge erkämpfte sich Speyer mehr und mehr Feldanteile und konnte nach einem unnötigen Foul im Strafraum per Elfmeter die Führung erzielen. Das Spiel blieb in der Folge arm an Höhepunkten, da die Gäste den Spielfluss des VfB früh durch Fouls unterbunden. Somit ging es mit der Gästeführung in die Pause. Doch auch nach der Halbzeitpause zeichnete sich ein ähnliches Bild. Dies änderte sich erst spürbar als ein Akteur der Speyrer die Gelb-Rote Karte wegen wiederholtem Foulspiel bekam. Der darauffolgende Protest eines weiteren Schwarz-Weißen führte zum selben Ergebnis. Somit quittierte Speyer auswärts in Führung liegend zwei unnötige Platzverweise und brachte sich auf die Verliererstraße. Görür gelang der nun verdiente Ausgleich per Kopf (siehe Bilder) und Kaub konnte per Elfmeter dann auch die Führung besorgen. Zwischen beiden Treffern durfte Jochum dann auch duschen gehen und auch Wallnoch sollte nach der Führung des Feldes verwiesen werden. Dies trübte die Stimmung aber nicht mehr und der VfB kam im Spiel 9 gegen 9 dann auch noch zum 3:1. Dass es nach dem Spiel dann fast noch zu Ausschreitungen gekommen wäre, da die Speyrer gegen den Schiedsrichter und dann auch gegen Haßlocher Spieler wetterten, konnte die gute Laune auch nicht mehr vertreiben. Diesmal war ausnahmsweise mal der VfB über das gesamte Spiel gesehen die cleverere Mannschaft und blieb somit auch im fünften Heimspiel der Saison siegreich.
ASV Speyer - VfB Haßloch II: 2:2
Mit dem ASV Speyer stand dem VfB nicht der erwartet schwere Gegner gegenüber. Zwar steht der ASV auch nach diesem Spiel noch ohne Niederlage auf dem Platz an der Sonne, allerdings hatte der VfB mehr als ausreichend Chancen dem Tabellenführer die erste Saisonniederlage beizubringen. Doch einmal mehr erwies sich das Team vom Eichelgarten nicht als abgeklärt genug. Von Beginn an sahen die Zuschauer ein munteres Spiel mit bestimmenden Gästen. Nach toller Vorarbeit Özdals hätte Schleicher die Führung besorgen müssen, rutschte allerdings weg. Özdal sollte auch nach dieser Aktion der auffälligste Stürmer der Haßlocher bleiben und holte ebenfalls in der Anfangsphase einen Elfmeter raus. Dieser wurde jedoch, obwohl platziert geschossen, vom Torhüter der Heimelf pariert. Trotzdem bewies der VfB weiterhin Moral und ging eben durch Özdal in Führung. Doch erneut konnte man eine Führung gegen ein Topteam auf fremden Platz nicht behaupten. Nach zwei Standards erzielten die Speyrer im Nachsetzen die Tore weil der VfB den Ball nicht entscheidend klären konnte. Nun rannte man gegen die drohende Niederlage an und wurde kurz vor Ende des Spiels belohnt als der eingewechselte Frick ganz abgezockt zum 2:2 einschob. Den Punkt hielt allerdings Steven Hanß fest, als er einen Freistoß der Gäste in letzter Sekunde noch aus dem Winkel gefischt hatte. Und so musste der VfB am Ende noch glücklich über einen Punkt sein gegen einen heute schlagbaren Gegner der es jedoch besser verstand seine Großchancen zu nutzen.
VfB Haßloch II - SpVgg RW Speyer II: 3:1
Ein hartes Stück Arbeit musste der VfB verrichten um die Punkte zum vermeintlich leichten Beginn der "Speyrer Wochen" am Eichelgarten zu behalten. Mit den Rot-Weißen stand ihm der erste von 3 Speyrer Vereinen in den kommenden Wochen gegenüber und vielleicht auch der Unangenehmste. Die Gäste versuchten es tatsächlich mit allerlei unfairen Mitteln am Eichelgarten zu bestehen. Nachtreten, überharte Fouls ohne Aussicht auf Ballgewinne und Provokationen waren die Mittel, welcher sie sich bedienten. Der VfB versuchte fußballerisch dagegen zu halten, erwischte aber keinen allzu rosigen Tag. Dennoch gelang den Schwarz-Gelben die Führung nach einem von zahlreichen Eckbällen. Soldner stand goldrichtig am langen Pfosten und nickte das Leder in die Maschen. In der Folge gab es auf beiden Seiten wenig nennenswerte Szenen. Die größten Chancen vergaben Soldner bei einer Volleyabnahme und Schäfer mit einem Weitschuss der knapp den Winkel verfehlte. Somit blieb es beim 1:0 und es ging in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit ergab sich das selbe Bild. Speyer ging immer ruppiger zu Werke und bekam in der Folge sogar einen Platzverweis ausgesprochen. Doch der VfB verstand es auch dann nicht, das Spiel klar zu dominieren. Und es sah auf einmal ganz düster aus, als die Gäste aus dem Nichts den Ausgleich erzielen konnten. Doch dann ließ der VfB ein einziges Mal an diesem Sonntag sein spielerisches Können aufblitzen als Kasek wunderbar auf Schleicher durchsteckte, der den mitgelaufenen Soldner bediente. Dieser hatte keine Mühe und besorgte die erneute Führung. Dies schürte nochmals die Emotionen und es wäre in der Folge beinahe zu Ausschreitungen zwischen beiden Teams gekommen. Doch die Gemüter ließen sich nochmals beruhigen. Aber nicht alle Spieler konnten sich unter Kontrolle halten. Der auffälligste Speyrer ließ sich einmal mehr zu einem ünnötigen Foulspiel hinreißen. Aus VfB-Sicht glücklicherweiße im gegnerischen Strafraum. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt und Kasek ließ es sich nicht nehmen auch am dritten Treffer des VfBs mitzuwirken. Er versenkte souverän. Nun war die Partie gelaufen und wurde in der Folge auch etwas zu früh vom Schiedsrichter beendet, der mit beherzterem Durchgreifen die Härte aus diesem Spiel hätte nehmen können.
FSV Schifferstadt II - VfB Haßloch II: 3:1
Ein echtes Spitzenspiel sahen die zahlreichen Zuschauer beim Aufeinandertreffen der beiden Teams aus Schifferstadt und Haßloch. Standen sich doch zwei dem Anschein nach taktisch gut eingestellte Mannschaften gegenüber. Von Beginn an machte dabei Schifferstadt mehr Druck, schaffte es jedoch nicht zu gefährlichen Torraumszenen zu kommen, da die Abwehr des VfB sehr souverän stand. Der VfB hingegen verstand es wohl dosierte Nadelstiche zu setzen und erzielte in der Folge gegen Ende der ersten Halbzeit die etwas überraschende Führung. Mit dem 0:1 ging es dann auch in die Kabinen. Doch es sollte sich mal wieder herausstellen, dass die VfBler einfach nicht klug genug sind um auch gegen hochkarätige Mannschaften zu gewinnen. In den ersten Minuten der zweiten Hälfte bestimmten nämlich die Schwarz-Gelben das Spiel, ließen jedoch beste Torchancen aus. Dass sich das rächen kann, ist nicht nur eine alte Fußballerweißheit, sondern in diesem Fall auch bittere Realität. Schifferstadt konnterte die Mannen vom Eichelgarten zunächst aus, als diese noch vehement einen Freistoß forderten und besorgte dann in der Folge auch noch die Führung nach einer Standardsituation als 4(!) VfBler es nicht geschafft hatten einen Schifferstadter am Kopfball zu hindern. Schließlich ließen sie auch noch das 3:1 folgen und bestraften die Haßlocher damit für ihre mangelnde Cleverness. Damit sollte das Thema Aufstieg für den VfB fürs erste vom Tisch sein.
VfB Haßloch II - Palatia Böhl II: 9:0
Strahlender Sonnenschein herrschte am heutigen Spieltag über den Dächern von Haßloch und machte zahlreichen Zuschauern so richtig Freude auf das Derby gegen den Nachbarn aus Böhl. Und die Fans beider Teams sollten auch einiges zu sehen bekommen. Die Anfangsphase wurde zunächst durch die Gäste bestimmt, die einige Male nach vorne stoßen konnten und zum Teil zu gefährlichen Abschlüssen kam. Höhepunkt dieser Aktionen war ein Elfmeter, der gut geschossen, jedoch von Torhüter Hanß entschärft werden konnte. Und es gab eine weitere Schrecksekunde für die Haßlocher. Nach einem fragwürdigen indirekten Freistoß im Strafraum hämmerte ein Gästespieler den Ball gegen den Innenpfosten von wo er glücklicherweise nicht ins Tor flog. Dies sollten aber auch die größten Chancen gewesen sein. Der VfB spielte da durchaus effektiver und verwandelte eine nach der anderen Großchance. Ob Fernschüsse, schön herausgespielte Kombinationen oder Abstaubertore, der VfB zeigte von Allem was. Und bestimmte das Spiel besonders in Halbzeit zwei. Mit Soldner (2), Kaub (1), Schleicher (2), Wallnoch, Rieger, Jochum und Frick durften sich dann auch eine ganze Reihe von Spielern in die Torschützenliste eintragen. Letzten Endes stand ein verdienter Sieg gegen nur in der Anfangsphase gefährliche Böhler zu Buche.
FV Gommersheim II - VfB Haßloch II: 4:2
Geschichte wiederholt sich! Ähnlich wie beim ersten Dienstags-Spiel dieser Saison durfte sich der VfB auch diesmal wieder mit einem von Erstmannschaftsspielern verstärkten Team messen. Und es kam demzufolge auch zu einem hochklassigen, spannenden Spiel indem der VfB leider das Nachsehen hatte. Gleich zu Beginn sorgten die quirligen Stürmer der Gommersheimer für Unruhe und konnten den Führungstreffer erzielen. Danach bekam der VfB das Spiel besser in den Griff und konnte selbst für Akzente sorgen. Aber wie so oft, stellten die Spieler sich zu zaghaft beim Torabschluss an und versäumten es den Ausgleich zu erzielen. Ein Freistoß von Jochum ans Lattenkreuz stellte sicher den Höhepunkt der ersten Halbzeit dar. Doch mit dem 1:0 ging es in die Pause. Gommersheim legte dann jedoch nach und konnte die Führung zunächst ausbauen doch Özdal in Zusammenarbeit mit Jochum konnten verkürzen. Leider währte das nur kurz und das Heimteam baute die Führung erneut aus zum zwischenzeitlichen 3:1. Nach einer Volleyabnahme Jochums stocherte ein VfBler den Ball in den Kasten und sorgte somit noch einmal für Spannung. Als der VfB dann volles Risiko ging konnte ein Konter der Gastgeber nur mit einem Foul gestoppt werden. Der Gommersheimer machte es noch ein bisschen besser als Jochum in der ersten Hälfte und zirkelte die Pille genau in den Winkel. Die rote Karte, die mit dem Foul einherging sollte auch Erwähnung finden. Letzten Endes gelang es dem VfB nicht mehr noch ein weiteres Tor zu erzielen und er verlor die Partie gegen einen starken Gastgeber, der in dieser Formation sicher auch nicht allzu oft in dieser Saison auflaufen wird.
FV Hanhofen II - VfB Haßloch II: 3:6
Auf dem Rasenplatz in Hanhofen trafen heute zwei Mannschaften aufeinander die denkbar unterschiedlich in die Saison gestartet sind, Hanhofen mit einer Serie von 5 Niederlagen, Haßloch mit bisher 5 Siegen. Soweit die Fakten abseits des Rasens. Auf dem Platz hingegen war kaum ein Unterschied zwischen beiden Teams zu erkennen. Der VfB spielte aus unverständlichen Gründen sehr unsicher, fast schon ängstlich und das selbst nach einer 2:0 Führung. Hanhofen hingegen wurde zusehends frecher und kam sogar zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Dann jedoch sorgte Schleicher mit einem Doppelpack für die Vorentscheidung. Obwohl der VfB seine schlechteste Saisonleistung ablieferte, gelangen ihm noch weitere zwei Treffer. Und Hanhofen legte in der zweiten Hälfte nochmal zu und kam einige Male gefährlich vor das Tor von Steven Hanß, der als einziger Haßlocher Normalform zeigte. Verdientermaßen erzielten die Gastgeber dann auch noch zwei Treffer, doch sie konnten den Sieg der VfB nicht mehr ernsthaft gefährden. Zu groß war der Vorsprung den sich die Haßlocher rausgearbeitet hatten. Und somit fügte der VfB seinem Punktekonto 3 weitere Zähler hinzu und bleibt somit in Schlagdistanz zum Spitzenreiter ASV Speyer.
SG Limburgerhof II - VfB Haßloch II: 2:6
Nach der Niederlage gegen Altrip sollte am heutigen Spieltag die Wiedergutmachung gegen die Gastgeber aus Limburgerhof erfolgen. Doch dies gestaltete sich nicht gerade einfach. Zwar erwischten die Haßlocher einen guten Start mit besten Chancen doch konnte man diese zunächst nicht nutzen. Limburgerhof kam zusehends besser ins Spiel, brachte aber wenig Gefahr vors Tor der Gäste, da die Abwehr einmal mehr gut stand. Anders der VfB. Nach einem Angriff über die linke Seite bediente Kaub Schleicher, der den Ball im rechten Toreck unterbrachte. Das Spiel verflachte danach etwas, was auch am kleinlichen Einschreiten des Schiedsrichters lag, der nur wenig Spielfluss zustande kommen ließ. Und so sorgte auch eine Standardsituation für das nächste Tor. Kaseks Flanke konnte vom SG-Torhüter nur abgeklatscht werden und Dilmac stand goldrichtig um das 0:2 zu erzielen. Jochum hätte dann bereits alles klar machen müssen, brachte aber das Kunststück fertig den Ball aus 1,5 Metern noch über das Gehäuse zu befördern. Als die Haßlocher gedanklich wohl schon in der Halbzeit waren verkürzten die Gastgeber nach einem unnötig verursachten Freistoß und es ging mit einer knappen 1:2 Führung in die Kabinen. Nach einer Wutrede des Haßlocher Trainers, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft so ganz und gar nicht zufrieden war, drehten die VfBler dann doch noch auf. Schleicher ließ seinem Treffer noch 3(!) weitere Treffer folgen. Bei einem davon donnerte er den Ball förmlich in die Maschen. Die Vorarbeit besorgte Schäfer. Und auch Kaub durfte sich noch in die Torschützenliste eintragen. Der eingewechselte Lakmann spielte den Ball von rechts scharf in den 5 Meterraum und Kaub vollendete mühelos. Die beste Szene in Durchgang zwei aber hatte ohne Zweifel Jochum, der mit einem fast perfekten Fallrückzieher nur knapp am gegnerischen Torhüter scheiterte. Generell kontrollierte der VfB das Spielgeschehen in der zweiten Hälfte und Limburgerhof kam nur selten gefährlich vors Tor. Trotzdem glückten ihnen über das gesamte Spiel drei Aluminiumtreffer und sie hatten ein weiteres Tor verdient. Dies dachte sich wohl auch ein Haßlocher Abwehrspieler (Name der Redaktion bekannt =-) ) und überlistete Torwart Hanß mit einem fiesen Ball ins rechte Eck. Damit war der Enstand besiegelt, der dem Spielverlauf auch gerecht wurde.
TuS Altrip - VfB Haßloch II: 1:0
Um es vorweg zu nehmen: Auf dem schwer zu bespielenden Platz in Altrip entwickelte sich nicht das von vielen erwartete Topspiel. Dazu waren die Rahmenbedingungen einfach zu schlecht. Altrip schien aber mit den Gegebenheiten zunächst besser zurecht zukommen und begann druckvoll. Für den VfB eine in dieser Saison völlig ungewohnte Situation, hatte man doch zuvor die Gegner reihenweise dominiert. Doch obwohl sich die Gastgeber ein spielerisches Übergewicht im Mittelfeld erarbeitet hatten, konnten sie ihre Stürmer gegen die starke Gäste-Defensive nicht in Szene setzen. So hatte auch der VfB die beste Chance in Halbzeit eins. Nach einem schönen Pass in die Tiefe fand sich Schleicher frei vor dem gegnerischen Torwart, scheiterte jedoch an ihm und im Nachschuss an der Latte. Außer einem Fernschuss von T. Worschech war aus VfB Sicht keine gefährliche Offensivsituation zu nennen. Dann schickte der Schiedsrichter die Mannschaften in die Kabinen. Nach dem Wechsel wurde das Spiel ruppiger und besonders die Gastgeber gingen überhart in die Zweikämpfe. Der Schiedsrichter ließ dies des Öfteren durchgehen und verlor dadurch die Kontrolle über das Spiel. Nichtsdestotrotz spielte der VfB jetzt besser auf, war aber noch weit davon entfernt Fußball zu spielen. Lange Bälle in die Spitze sollten das Heilmittel sein, mit dem die Jungs vom Eichelgarten es versuchten. Echte Torchancen waren jedoch weiterhin rar. Bei Altrip lief auch nicht wirklich viel zusammen, so dass sich ein Spieler wohl verzweifelt dachte es einfach mal mit einem Fernschuss zu probieren. Und wie so oft scheinen die Gegner des VfB ihr Glück immer genau in diesen Spielen gegen den VfB zu haben und der Ball senkte sich aus gut 20-25 Metern genau unter die Latte. Von diesem Tor ließen sich die VfBler jedoch nicht beeindrucken und erhöhten minütlich die Angriffversuche. Besonders in den letzen Minuten der Partie lag der Ausgleich in der Luft. Dies merkten die Spieler aus Altrip und versuchten den VfB mit überhartem Einsteigen aus dem Tritt zu bekommen. Zwei grobe Fouls gegen Kaub und Worschech wurden vom Unparteiischen nicht geahndet, aber immerhin beförderte er einen TuS-Spieler nach Tätlichkeit in die Kabine. In der selben Situation, einer Freistoßausführung dann der Eklat. Kaub schoss den Ball in das Tor, der Torhüter war noch an der Pille dran, konnte aber nicht mehr abwehren. Die Mannen des VfB begannen schon zu jubeln, da erhalte der Pfiff des Schiris, der die inkorrekte Ausführung des Freistoßes bemängelte. Es sei ein indirekter Freistoß gewesen. Durchaus korrekt, dachten auch die Haßlocher, beriefen sich aber darauf, dass der Keeper den Ball noch berührt hatte. Doch dies sah der Schiedsrichter offenbar nicht oder anders und verwehrte den Treffer. Somit konnte der VfB den verdienten Punkt nicht mitnehmen und musste mit dem unguten Gefühl nach Hause fahren hier gegen 12 Mann verloren zu haben.
VfB Haßloch II - TuRa Otterstadt II: 4:1
Respektvoll und abwartend begannen die Gäste aus Otterstadt. Anscheinend hat sich das forsche Auftreten des VfB schon in der Region herumgesprochen. Doch trotz ihrer defensiven Einstellung konnten auch die Otterstädter dem tollen Kombinationsspiel der Schwarz-Gelben nichts entgegensetzen. Aus der Feldüberlegenheit konnte der VfB dann auch reativ früh Kapital schlagen. Kaub sorgte mit einem sehenswerten Linksschuss für die Führung. Aus gut und gerne 20 Metern schlenzte er den Ball in das linke obere Eck. Und der VfB machte weiter Druck. Schleicher setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte den Ball auf den langen Pfosten. Dort lauerte Wallnoch und beförderte den Ball volley in die Maschen. Doch nach den torreichen vergangenen Spielen waren die VfBler immernoch nicht satt. Einen hohen Ball in den Sechzehner leitete A. Worschech auf seinen Bruder Thomas weiter und der verwandelte ganz abgezockt von der Strafraumgrenze aus in das linke untere Toreck. 3:0 - damit sollte es auch in die Halbzeit gehen. Der VfB beherrschte die Partie und lag verdient vorne. Doch in Halbzeit zwei machten es die Otterstädter den Haßlochern nicht ganz so leicht und begannen mitzuspielen. Der Gastgeber hingegen verlor etwas seine spielerische Linie. Trotzdem hatten die VfBler noch gefährliche Aktionen vor dem Tor. Bei einer solchen wusste sich der TuRa-Abwehrspieler nur mit einem Foul gegen den agilen Kaub zu helfen. Da dies im Strafraum war, entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Schleicher sollte den Ball treten und verwandelte sicher zum 4:0. Nun hatten die Gäste ihre stärkste Phase und verkürzten auf 4:1, als die VfB Defensive nicht zügig genug nach hinten kam. Ärgerlicher als dieser Gegentreffer war jedoch die Art und Weise, wie sich der VfB die Kontrolle über dieses Spiel noch abjagen ließ. Zu viele unnötige Ballverluste und überhastetes Spiel waren die Ursache. Doch es wurden am Ende erneut 3 Punkte, da der Gegner über die gesamte Dauer des Spiels einfach unterlegen war und der VfB einfach reif genug agiert, um auch in schwierigen Situationen ein Spiel noch unbeschadet zu Ende zu bringen. Nun wartet am Dienstag mit dem TuS Altrip der sehr wahrscheinlich härteste Prüfstein der laufenden Saison und die erste wirkliche Herausforderung auf die Mannen vom Eichelgarten.
VfB Haßloch II - SV Hertha Kirrweiler II: 9:1
Dem Ergebnis nach Ähnlichkeit mit dem Auftritt 4 Tage zuvor hatte die Begegnung gegen Kirrweiler. Dabei muss man den Kirrweilern aber zugestehen, dass sie um Längen besser waren als ihre Ligakonkurrenten aus Dannstadt. Dies kümmerte die Haßlocher jedoch wenig, sie nutzten einfach die Schwachstellen des Gegners und spielten ihre eigene Stärke, das schnelle, sichere Kombinationsspiel, aus. Und die Hauptschwäche war nun mal der Torhüter. Dies dachte sich auch Jochum und sorgte mit einem Fernschuss schon früh für das 1:0. Und die VfBler drückten weiter und erhöhten recht schnell, sodass es schon mit einer 5:0 Führung in die Pause ging. Ein Spielstand, der den Spieverlauf nicht wirklich wiederspiegelte, da es dem Gegner durchaus gelang den Ball über mehrere Stationen sicher an den Mann zu bringen. Allerdings kam kaum Torgefahr auf, da die Abwehr des VfB einmal mehr sehr gut stand. Dem VfB wars egal, er tat das was er am Besten kann und setzte das Toreschießen fort, musste dem Gegner diesmal aber einen Ehrentreffer zugestehen. Insgesamt gewann der VfB natürlich verdient, da er die reifere Spielanlage hatte und das zielstrebigere Spiel nach vorne zur Zeit einfach drin hat. Trotzdem viel der Sieg zu hoch aus und gegen Otterstadt wird sicherlich ein Gegner mit mehr Widerstand auf dem Platz stehen. Die Tore erzielten Jochum, Kaub (3), Dilmac (4) und Kasek.
FG Dannstadt II - VfB Haßloch II: 0:10
Mit 10:0 Toren deklassierte der VfB die Gastgeber und sie konnten froh sein, dass der Sieg nicht noch um ein Vielfaches höher ausfiel. Denn besonders in der ersten Halbzeit brillierte der VfB und war dem Gegner in allen Belangen überlegen. Dies spiegelte sich auch im Pausenstand von 0:6 wieder. In Halbzeit zwei musste der VfB dem hohen Tempo aus Hälfte eins jedoch etwas Tribut zollen, netzte aber dennoch vier weitere Male ein. Im Gegensatz zur ersten Hälfte gab es auch im VfB Strafraum brenzlige Situationen, die Schlussmann Hanß jedoch souverän löste. Die Tore für den VfB erzielten Kaub (4), Jochum, Soldner, Schleicher, T.Worschech, Dilmac und Klein.
VfB Iggelheim II - VfB Haßloch II: 0:3
Auf einem nicht leicht zu bespielendem Hartplatz taten sich beide VfBs doch recht schwer. Es wurde nur phasenweise schöner Fußball gespielt aber für die Haßlocher Jungs sollte es reichen. Dabei hatte Iggelheim die erste Chance und hätte in Führung gehen können. Doch dies war einer der wenigen zielgerichteten Vorstöße des Gastgebers. Mehr Torchancen konnte der VfB verzeichnen. Jochum zirkelte einen Freistoß in die Nähe des Winkels doch der Schlussmann von Iggelheim konnte klären. Danach hätte Wallnoch zum 1:0 einnicken müssen scheiterte aber am eigenen Unvermögen. Erst Schleicher erlöste kurz vor der Halbzeit nach schöner Einzelaktion mit einem abgefälschten Schuss die Gäste. Und so konnte der VfB mit der Führung und einem psychologischen Vorteil in die Kabine wandern. Und um es vorweg zu nehmen, in der zweiten Halbzeit wurde das Spiel der Gäste reifer und kontrollierter. Doch der Torerfolg blieb zunächst aus. Mit seiner zweiten Kopfballchance hätte Wallnoch diesmal die Vorentscheidung herbeiführen können, scheiterte allerdings erneut. Die passgenaue Flanke dazu kam von Kaub. Somit musste erneut eine Einzelaktion herhalten. Rieger probierte es einfach mal mit der Pike und überwand den ansonsten Guten Heimtorwart. Von Iggelheim war in der Offensive nichts Erwähnenswertes zu sehen. Dies lag aber auch an der souveränen Abwehr um Libero Hagner. Auch die eingewechselten Spieler fügten sich gut ein und der VfB produzierte Angriff um Angriff, spielte diese aber zu selten konsequent zu Ende. Doch einen Treffer sollten die Jungs noch erzielen. Nach wunderbarer Vorarbeit von T. Worschech, der von der Grundlinie zurücklegte, musste Jochum nur noch einschieben. Letzten Endes hat damit die Mannschaft gewonnen, die den besseren wenn auch nicht guten Fußball gespielt hat und somit den ersten Grundstein in einer langen Saison gelegt.
2. Kreispokalrunde am 1.August 2010 um 16:00 Uhr:
in der 2. Runde des Kreispokals hat der VfB gegen die Mannschaft von
Türkgücü Neustadt in der Verlängerung mit 3:4 verloren. Alle 3 Treffer für
den VfB erzielte Jens Schleicher.
Kreispokalspiel vom Mittwoch, 28. Juli um 19:30 Uhr:
Wieder gewinnt die 2. Mannschaft des VfB gegen den FV 1921 mit 2:1 im
Lokalderby.
In einem packenden Duell auf dem neuen Kunstrasen des VfB war der zweifache
Torschütze Jens Schleicher vom VfB bester Spieler auf dem Feld. Hätten die
VfB’ler ihre Chancen besser genutzt wäre das Spiel schon frühzeitig
entschieden gewesen. Allein 3 Latten – und Pfostentreffer hatten die
Gastgeber zu verzeichnen. So wurde es zum Schluss noch einmal brenzlig, aber
der gute VfB-Tohüter Steven Hanß bewahrte seine Elf mit 2 Glanzparaden vor
dem Gegentreffer. In der 2. Runde geht es dann gegen Türkgücü Neustadt.
Die 2. Mannschaft gewinnt das Wochenturnier des FV 1921 Haßloch.
Im Endspiel besiegen die VfB’ler die Mannschaft der gastgebenden FV’ler mit
2:1. Eine starke Wochenleistung der Jungs vom Eichelgarten.
___SAISON 2009/2010___
VfB Haßloch - FV Heiligenstein: 4:2
"Wenn wir am letzten Spieltag ganz oben stehen, haben wirs gepackt." Gepaart mit einem Blick auf die aktuelle Tabellensituation in der Kreisklasse Speyer Staffel A wird allerdings schnell deutlich, dass dieses Zitat von Trainer Klein nur die halbe Wahrheit ist. Gepackt haben sie es. Die Jungs haben die Saison zu Ende gebracht und stehen nach ihrem letzten Spiel auf dem Platz an der Sonne:

Doch der Schein trügt. Bei noch zwei ausstehenden Spielen für den bisherigen Tabellenführer Weingarten und noch einer Partie für den TDSV Mutterstadt sind die Chancen auf den Aufstieg oder gar Meistertitel denkbar gering. Gerade diese Mannschaften waren es auch, die dem VfB in der Hin- und Rückrunde jeweils zwei Niederlagen beigebracht hatten und somit neben Heiligenstein und Schifferstadt die einzigen Stolpersteine in dieser Saison gewesen sein sollten. Wenigstens glückte am letzten Spieltag die Revanche gegen die Mannen aus Heiligenstein. 4:2 endete die Partie, die einen gewissen Unterhaltungswert mit sich brachte. Schmidt sorgte nach Heiters Freistoß für das 1:0, als er die Pille am langen Pfosten ins Tor grätschte. Das 2:0 besorgte bereits kurze Zeit später Kaub, der den linken Innenpfosten anvisierte und auch dorthin traf. Nach einer zwischenzeitlichen Schwächeperiode konnten die Gäste verkürzen doch Heiter sorgte mit einem sehenswerten Freistoß für die Vorentscheidung. Der Außenrist war das Mittel mit dem er den Ball in den Maschen unterbrachte. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß lief Kaub nahezu alleine auf das Tor des FV zu und konnte erst im Strafraum unsauber gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte er höchst selbst. Und auch die Gäste durften nochmal jubeln. Nach einem sehr umstrittenen Elfmeterpfiff stellten sie den Endstand her. Auch danach gab es auf beiden Seiten größere Chancen, doch letzten Endes sollte nichts mehr passieren. Somit feierte der VfB seinen 18. Saisonsieg und hofft nun auf den ASV Speyer und dessen Schützenhilfe. Verabschiedet wurden indessen Dragan Drapos und Mirko "8-Wetter-Taft" Sintke, die den Verein zur neuen Saison verlassen werden.
FC Lustadt - VfB Haßloch: 1:3
Wahrlich keine Meisterleistung lieferte der VfB gegen die Gastgeber aus Lustadt ab. Gehemmt und unsicher wirkten die Schwarz-Gelben, der Druck im Auftiegsrennen alles klar zu machen schien sie zu lähmen. Dabei begann das Spiel recht erfreulich. Schon nach wenigen Minuten ging Haßloch in Führung. Jochum bekam eine Flanke von rechts genau auf den Fuß und hämmerte das Leder aus 5 Metern am gegnerischen Torhüter vorbei unter die Latte. Und die Haßlocher legten direkt nach und erzielten das 2:0 durch Kaub, aber auch dieser Vorsprung trug nicht dazu bei das Haßlocher Spiel sicherer zu machen. Viele Stockfehler und unnötige Ballverluste ließen Lustadt im Spiel bleiben. Diese agierten allerdings vor dem Tor überhastet und unüberlegt und konnten sich nur wenige Chancen erspielen. Eine davon nutzten sie zum Anschlusstreffer. Nun stand das Spiel auf der Kippe. Doch die Lustadter sollten es nicht schaffen die VfBler nochmal in Verlegenheit zu bringen. Dem VfB genügte ein guter Angriff und Drapos machte die Hoffnungen der Lustadter zu Nichte, hier noch einen Punkt zu gewinnen. Das ein Lustadter Stürmer die Rote Karte quittierte blieb dann auch nicht mehr als eine Randnotiz. 3 Punkte und damit die eigene Pflicht erfüllt lautete das Fazit an diesem Tag. Leider konnte sich zeitgleich Weingarten nicht gegen den TDSV Mutterstadt durchsetzen und somit verpasste der VfB den Sprung auf Rang 2. Alle Hoffnungen liegen nun beim ASV Speyer, der den Gelb-Schwarzen am Sonntag Schützenhilfe geben muss, damit die Aufstiegsträume wahr werden.
VfB Haßloch - SV Schwarz-Weiss Speyer: 6:3
23 Tore erzielte der VfB in den letzten 4 Spielen und fast die Hälfte davon geht auf die Kappe eines Spielers, der auch heute wieder für Furore sorgte: Dragan Drapos! Nicht weniger als 3 Treffer standen am Ende der Partie für ihn zu Buche. Doch es hätte alles auch ganz anders kommen können... Doch nun der Reihe nach. Nach dem kampfbetonten Hinspiel stellten sich die VfBler auf ein ähnlich aggressives Rückspiel ein, doch im Großen und Ganzen sahen die zahlreichen Fans heute eine faire Partie, die vom sehr guten Schiedsrichter souverän geleitet wurde. Den ersten Treffer in dieser Begegnung, in der beide Mannschaften eine ganz unterschiedliche Spielkultur pflegten - der VfB mit gewohntem Kurzpassspiel, Speyer hingegen mit langen Bällen aus der Abwehr in die Spitze - erzielten die Haßlocher. Drapos brachte einen Einwurf Jochums schnell unter Kontrolle und zog von der Sechzehner-Linie aufs Tor. Gästekeeper Maier blieb nur das Nachsehen. Und der VfB legte gleich noch einen drauf. Schmidt wurde im Strafraum nicht attackiert und schob nach Heiter-Zuspiel überlegt ins lange Eck ein. Es gab auch auf der anderen Seite Torchancen, obwohl die VfB-Defensive bis dahin sehr gut mit den langen Bällen der Gäste zurecht kam. Eben ein solcher sollte dann aber kurz vor der Halbzeit zum Anschlusstreffer führen. Torhüter Hanß schlich sich ein wenig zu weit aus seinem Kasten, was der Schwarz-Weiß-Stürmer mit einem schönen Heber ausnutzte. 2:1 war der entsprechende Pausenstand, der dem Spielverlauf auch gerecht wurde. Nach der Pause kamen die Speyrer dann motivierter auf den Platz und steckten den VfB mit ihren langen Bällen an, es auch mit diesem Mittel zu probieren. Dies sollte den Platzherren allerdings nur mit mäßigem Erfolg gelingen, gab aber Speyer die Möglichkeit gefährlicher zu werden. Und sie nutzten diese Möglichkeit indem sie einen Kopfball unhaltbar in den Winkel vollstreckten. Diesem war ein Eckball vorausgegangen. 2:2 und es schien hier noch ne ganz enge Kiste zu werden. Das wäre es auch beinahe, doch Dambach sorgte für den richtigen Weckruf. Aus gut 25 Metern nagelte er die Kugel an den linken Pfosten von wo sie an die Latte donnerte und glücklicherweise vor der Linie auftraf bevor sie geklärt werden konnte. Hätte dieser Ball sein Ziel gefunden, es wäre wohl ein ganz heißer Anwärter auf das Tor des Jahres gewesen. So aber blieb es beim Unentschieden und der VfB fand wieder zurück zu seiner Spielweise aus Halbzeit eins. Und der Schütze des nächsten Treffers, war den Zuschauern auch schon aus der ersten Hälfte bekannt. Drapos besorgte das 3:2 und blieb dabei ebenso cool wie bei seinem ersten Tor. Und auch Kaub durfte kurze Zeit später jubeln. Eine Flanke von C. Wallnoch aus dem rechten Halbfeld konnte nicht geklärt werden und wurde vom jungen Stürmer in die Maschen befördert. Und auch das 5:2 sollte C. Wallnoch vorbereiten. An der eigenen Torauslinie wagte der gegnerische Libero in einem Anfall von Übereifer ein Dribbling, wurde jedoch per Grätsche vom Ball getrennt. Die folgende Flanke fand den Kopf von Deege, der alles klar machte. Nach einer Unkonzentriertheit konnten die Gäste dann nochmal verkürzen, doch ein VfBler hatte immernoch nicht genug. Alle guten Dinge sind 3 dachte sich Drapos, als er den Gästekeeper erneut überwand und den Endstand markierte. Alles in Allem ein verdienter Sieg der Haßlocher, die nach dem Unentschieden von Mutterstadt gegen Altrip nun vielleicht doch noch ein bisschen davon träumen dürfen, in der nächsten Saison nicht in der Kreisklasse antreten zu müssen.
VfB Haßloch - SV Altdorf-Böbingen: 7:1
Wer am 30.Spieltag der Fußball-Bundesliga die Partie Bayern gegen Hannover (7:0) gesehen hat und wem es danach noch an einer Demonstration deutlichster Überlegenheit fehlte, der konnte dies am heutigen Spieltag eindrucksvoll erleben. Die überzeugend aufspielenden Haßlocher ergriffen von Anfang an die Initiative und ließen keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Spielfeld heute als Sieger verlassen würde. Christian Heiter, der einen besonders guten Tag erwischte, besorgte die Führung, indem er einen Angriff über links ins lange Eck vollendete. Eine weitere Chance, bei der er einen Flugball von Drapos großartig mitgenommen und damit die gesamte Abwehr überwunden hatte, wäre beinahe auch im Schwarzen gelandet. Doch sein Heber über den Torhüter ging an die Latte. Besser machte es kurze Zeit später Jochum, der eine Flanke von C. Wallnoch ins Tor stocherte und für noch mehr Sicherheit im Haßlocher Spiel sorgte. Und auch an dem nächsten Treffer sollte Jochum beteiligt sein. Er bediente im Strafraum den völlig freistehenden Drapos, der nur noch seinen Fuß hinhalten musste, 3:0. Bei der Fülle an Chancen, die sich die Schwarz-Gelben erspielten, und mit der sicheren Führung im Rücken agierten sie in einer Situation dann aber doch zu leichtsinnig und ließen den einzigen Gegentreffer zu. Da war Torhüter Hanß chancenlos gewesen. Dies war bis auf einen Freistoß anfangs der ersten Hälfte und einen Angriff in Halbzeit zwei jedoch die einzig nennenswerte Chance der harmlosen Gäste. Im Torabschluss waren sie also durchaus effektiver als der VfB, der es sich aufgrund seiner Feldüberlegenheit jedoch erlauben konnte auch Großchancen auszulassen. Schmidt ließ dann noch das 4:1 folgen bevor es in die Pause ging. Und wer von den gegnerischen Spieler hoffte, dies würde den Angriffssturm des VfBs unterbrechen, sah sich eines Besseren belehrt. Wiederum nach Vorlage Jochums sorgte Drapos für das 5:1. Nach einem Angriff über rechts ließ dann C. Wallnoch mit einem platzierten Schuss an den rechten Innenpfosten auch noch das 6:1 folgen. Doch die Gastgeber waren immernoch nicht satt. Christian Kaub überwand zum siebten Mal den gegnerischen Torwart und stellte den Endstand her. Wenn es etwas zu beklagen gab an diesem Tag, dann wohl, dass ein Spiel nur 90 Minuten geht. Die VfB-Spieler hätten sicher gerne noch Stunden so weitergespielt...
TuS Altrip II - VfB Haßloch: 1:4
Für einen schlechten Witz hielten es die VfBler, als sie zum Warmmachen auf den ausgetrockneten Hartplatz des TuS Altrip geschickt wurden. Und auch die Lust der Gastgeber hielt sich auf dem unwegsamen Gelände in Grenzen. Doch der erbarmungslose Schiedsrichter pfiff die Partie auf dem erbärmlichen Stückchen Grund an. Und wie erwartet entwickelte sich kein gutes Fußballspiel. Die Begegnung sollte die Mannschaft für sich entscheiden können, die weniger Fehler zuließ und letzten Endes war dies der VfB. Doch nun der Reihe nach. Der VfB probierte das Spiel in gewohnter Weise aufzuziehen, merkte jedoch, dass reines Kurzpassspiel nicht das geeignete Mittel war um hier erfolgreich zu sein. Die Altriper hingegen versuchten es oft mit langen Bällen, die jedoch meist sehr gut abgewehrt werden konnten. Bezeichnend, dass das 0:1 aus einer Standard fiel. Drapos nahm die Flanke von Jochum direkt per Kopf und sorgte somit für die Führung. Auch die Gastgeber hatten Ihre Chancen und konnten in Halbzeit eins immerhin einen Treffer an die Latte verzeichnen. Besser machte es allerdings der Haßlocher Kaub, der einen groben Fehler in der Abwehr der Gastgeber ausnutzte und zum 0:2 vollstreckte. Zuvor hatte Schmidt die Pille quergelegt und ein TuS-Spieler hatte sie eigentlich sicher abgefangen.Eigentlich. Das Jochum Mitte der ersten Hälfte die Gelb-Rote Karte quittierte und das Feld verlassen musste blieb bis dahin lediglich eine Randnotiz. Zu schwach waren die Gastgeber, als hätten Sie diesen Vorteil ausnutzen können. So ging es mit dem 0:2 in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit dann der Schock. Aus dem Nichts verkürzte Altrip und alle Fans fürchteten bereits man könnte das Spiel noch aus der Hand geben. Aber der VfB machte von nun an (in Unterzahl) das Spiel und hatte durchweg die besseren Torchancen. Eine dieser Chancen konnte Drapos in Zusammenarbeit mit der gegnerischen Abwehr erzielen. Als der Torwart seinen Kopfball gerade noch parieren konnte, brachte der bestens positioniere Abwehrspieler den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Drapos vollstreckte zur Vorentscheidung. Nach dem schönsten Spielzug der Partie konnte Kevin Bappert dann auch seinen ersten Treffer in der Aktivität erzielen. Gekonnt schoß er den Ball über den Torwart hinweg ins linke Eck und blieb dabei bemerkenswert kaltschnäuzig. Somit überwand der VfB den Gegner und den Platz, der heute das größere Hindernis war, da die Altriper bisweilen plan- und antriebslos agierten und das Geschenk des Schiedsrichters nicht anzunehmen vermochten.
VfB Haßloch - VfL Neuhofen II: 6:0
Sonnenschein pur und ein Ergebnis, das zu diesem grandiosen Wetter geradezu perfekt passte, erlebten die zahlreichen Anhänger der Schwarz-Gelben am heutigen Spieltag. Dabei schienen in der Anfangsphase der Partie zwei ebenbürtige Mannschaften auf dem Feld zu stehen, die zunächst taktisch klug und besonnen agierten. Beide Teams praktizierten das Kurzpasspiel und ließen Ball und Gegner laufen. Torchancen gab es auf beiden Seiten, doch wurden diese zunächst nicht genutzt. Auch weil Hanß in einer brenzligen Situation stark klären konnte. Dies vermochte der gegnerische Torwart nach einer Ecke von Rieger nicht. Spielertrainer Klein konnte sich im Windschatten Jochums freistehlen und nickte zur Führung ein. Wenig später ließ Drapos mit einem cleveren Freistoß das 2:0 folgen. Die Aktivitäten des Gästekeepers beliefen sich dabei aufs staunende Zuschauen. Mit dieser Führung im Rücken spielte der VfB noch befreiter auf und profitierte desweiteren davon, dass dem Gegner konditionelle Schwächen zu schaffen machten. Trotzdem schafften es die Gäste das Spiel bis zur Halbzeit halbwegs offen zu gestalten. Doch nach der Pause wurden die unterschiedlichen konditionellen Voraussetzungen beider Mannschaften immer offensichtlicher. Neuhofen spielte unkonzentriert, mitunter sogar ängstlich, und ließ die Angriffe des VfB über sich ergehen. Drapos gelang nach einem solchen Angriff über den linken Flügel sein zweiter Treffer per Direktabnahme. Doch der VfB hatte noch nicht genug. Sintke ließ das 4:0 folgen, welches er in seiner grenzenlosen Bescheidenheit einem gegnerischen Spieler zusprechen wollte. Aber jeder Spieler hatte ihn als Torschützen ausfindig gemacht. Trotz der Fülle an Toren, gaben sich die Gäste nicht ganz auf. Erwähnenswerte Szenen gab es einige: Ein verschossener Elfmeter (linkes Lattenkreuz), sowie ein weiterer Lattentreffer. Weiterhin war zweimaliges Klären auf der Linie in höchster Not erforderlich. Doch der VfB hatte heute das Glück, dass ihm in der bisherigen Saison so oft gefehlt hatte. Selbst die Neuhofener Spieler kommentierten ihr Unvermögen im Spielaufbau mit zunehmendem Sarkasmus. Dadurch angetrieben, forcierte der VfB noch einmal die Angriffsbemühungen und C. Wallnoch erzielte nach Doppelpass mit Jochum das 5:0. Und dann kam der Auftritt Christian Heiters. Er stellte mit einem sehenswerten Treffer aus 25m alles bisherige in den Schatten. Von der linken Außenbahn zog er nach innen und überlistete den Gästekeeper mit einem grandiosen Schlenzer in den rechten Winkel. 6:0! Dies bedeutete gleichfalls den Endstand in einem Spiel in dem für den VfB einfach alles passte und das gut und gerne auch 10:5 hätte ausgehen können.
FSV Schifferstadt - VfB Haßloch 2:2
Auf dem nassen Rasen in Schifferstadt entwickelte sich von Anfang an ein munteres Spiel mit dem besseren Beginn für den VfB. Schöne Ballstaffetten und schnell vorgetragene Angriffe waren das Mittel dem die Schifferstadter zunächst nichts entgegenzusetzen hatten. Doch als nach schöner Flanke von K. Wallnoch, Sascha Jochum per Kopf das 0:1 erzielte, schaltete der VfB zwei Gänge zurück und überließ dem FSV das Spielfeld. Folglich musste man nach Elfmeter zunächst den Ausgleich und dann auch noch den Rückstand hinnehmen. Das 2:1 bedeutete zugleich den Pausenstand. Nach der Pause konnten die Zuschauer dann wieder einen anderen VfB bewundern, welcher aufopferungsvoll um die letzte Aufstiegschance kämpfte. Und die Schwarz-Gelben wurden durch einen weiteren Treffer von Jochum nach Vorarbeit von Deege belohnt. Doch das wohl größte Manko, nämlich das Auslassen zahlreicher Torchancen, dass diese Saison schon des Öfteren Grund bitterer Niederlagen war, sollte auch diesmal dem VfB einen Strich durch die Rechnung machen. Und so musste man sich trotz klarer Überlegenheit mir einem Pünktchen begnügen welches in der jetztigen Tabellensituation aber einfach zu wenig ist.
VfB Haßloch - ASV Speyer: 5:1
Nach zuletzt 3 Niederlagen in Folge meldete sich der VfB heute mit einem eindrucksvollen Sieg zurück, der auch in dieser Höhe absolut verdient war. Bereits die ersten Minuten gehörten den Schwarz-Gelben und bis auf eine kurze ausgeglichene Phase in der Mitte der zweiten Hälfte blieb die Überlegenheit der Gastgeber deutlich. Die Zuschauer erlebten Kombinationen die man sonst nur aus dem Training gewohnt ist und einen Spieler, der den Unterschied machte. Haydar Dilmac war es, der mit seinen Treffern zum 1:0, 2:0 und 3:1 maßgeblich zum Erfolg des VfB beigetragen hatte. Andre Rieger machte mit seinem Treffer zum 4:1 dann alles klar. Der Sieg hätte auch noch höher ausfallen können, doch agierten die VfB-Stürmer teilweise etwas glücklos. Der eingewechselte Schmitt machte es dann aber besser und stocherte eine Flanke zum 5:1 am starken Schlussmann der Gäste vorbei ins Netz. Alles in allem zeigte der VfB eine geschlossene Mannschaftsleistung und darf sich nach Niederlagen aller Verfolger auf dem sicheren dritten Tabellenplatz festigen.
TDSV Mutterstadt - VfB Haßloch 4:2
Der Tabellenzweite gegen den Tabellendritten lautete die vielversprechende Paarung, die sich auch einige Zuschauer auf dem Platz in Mutterstadt anschauen wollten. Und sie sahen eine ansehnliche Partie in der ersten Halbzeit. Der VfB kontrollierte das Spiel von Beginn an und hatte durch Kaub die riesige Chance in Führung zu gehen. Er schoss aber dem Torhüter freistehend in die Arme. Und auch im folgenden Spielverlauf gehörten dem VfB die größeren Spielanteile aufgrund des schön aufgezogenen Kurzpassspiels. Mutterstadt hingegen agierte mit langen Bällen und konnte sich zunächst nicht gegen die VfB Abwehr durchsetzen. Doch dann erzielten die Platzherren aus dem Nichts den Führungstreffer und setzten etwas glücklich sogar noch das 2:0 obendrauf. Der VfB aber gab sich nicht auf und kam durch Gotterbarm und Kaub wieder heran. Mit dem 2:2 gingen die Mannschaften dann auch in die Kabinen. Und die TDSV-Spieler verließen diese wie verwandelt. Sie spielten nun wesentlich konzentrierter und agiler und ließen nur noch wenige Torchancen zu. Der VfB hingegen verlor sein Übergewicht im Mittelfeld und geriet immer mehr unter Druck. Zwei ihrer Torchancen konnten die TDSVler dann auch in Hälfte zwei im Kasten von Steven Hanß unterbringen, was dem VfB nicht gelang. Und so gewannen die Gastgeber letzten Endes verdient den Kampf um den zweiten Tabellenplatz
VfB Haßloch - SV Weingarten: 0:1
Gegen den Tabellenführer aus Weingarten entwickelte sich auf dem Kunstrasen eine unterhaltsame Partie. Und zunächst schien es als würde der VfB einen sicheren Heimsieg einfahren können als nach kurzer Spieldauer ein Weingarten-Spieler nach einem groben Foul vom guten Schiedsrichter des Feldes verwiesen wurde. Doch die Spieler des SVW ließen sich die Unterzahl im Verlaufe der Begegnung nicht anmerken. Der VfB seinerseits schaffte es nicht entscheidende Akzente im Spiel nach vorne zu setzen und hatte in Halbzeit 1 nur eine nennenswerte Torchance. Özdal legte im Sechzehner klug auf Schleicher zurück, dieser scheiterte aber am eigenen Unvermögen. Und auch in der zweiten Hälfte hatte der Akteur nicht das nötige Glück auf seiner Seite. Zwei weitere Male scheiterte er aus aussichtsreicher Position. Die SVW Spieler hingegen machten aus keiner Chance ein Tor. Eigentlich schien die Aktion bereinigt, als gleich 4 Haßlocher auf der linken Seite den Ball sicher erobert hatten. Doch sie verpassten es den Ball aus der Gefahrenzone zu spielen und ein gegnerischer Spieler konnte in den Strafraum eindringen, von wo er den Ball gefährlich in den 5-Meterraum spielte. Drapos blieb keine andere Wahl als zu versuchen den Ball irgendwie vor dem hinter ihm lauernden Spieler wegzuspitzeln - zu allem Unglück ins eigene Tor. Alles Aufbäumen der Heimelf danach half nichts. Die VfBler konnten den Ball einfach nicht über die Torlinie der Gäste befördern und müssen nun im nächsten Topspiel gegen Muttestadt unbedingt Punkten um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.
VfB Haßloch - SpVgg Edenkoben II: 4:6
Nach einem unterhaltsamen Spiel konnten die Gäste aus Edenkoben die 3 Punkte aus Haßloch entführen. Es darf darüber spekuliert werden, ob das Spiel denselben Ausgang genommen hätte, wenn Edenkoben nicht fast mit der kompletten 1.Mannschaft angereist wäre. Für Haßloch konnten sich Kaub, S. Özdal, K. Wallnoch und Deege in die Torschützenliste eintragen.
VfB Haßloch - SV Freisbach: 7:0
Auf dem Hartplatz des FV 21 überzeugte der VfB vor allem in der Defensive, was man aus dem Ergebnis nicht unbedingt schlußfolgern kann. Die Freisbacher, die - betrachtet man die Einzelspieler - sicher nicht zu den Schlechtesten gehören, scheiterten vor allem an sich selbst und dem Unvermögen nicht miteinander zu spielen. Der Zuschauer konnte den Eindruck gewinnen, dass die Freisbacher den Pass zum Mitspieler erst in Erwägung ziehen, wenn alle anderen Optionen aussichtslos erscheinen. Das zweite Manko, die mangelnde Rückwärtsbewegung, konnte der VfB diesmal ganze sieben Mal ausnutzen. Dabei stellte man sich gewohnt schwerfällig dran und ließ beste Chancen aus. Die Tore für den VfB erzielten Schmidt (2), Rieger, Drapos (2), Jochum und Stocker. Dadurch das die Gäste nur selten den Weg zurück in die eigene Hälfte machten, fanden sie sich bei vielen Angriffen in Überzahl vor dem Kasten von Steven Hanß wieder. Doch entwerder parierte dieser bravourös oder ein Abwehrrecke der Haßlocher stoppte die Angriffsbemühungen. Und selbst als nach einem Eckball der Keeper schon geschlagen schien, vereitelte Hagner auf der Linie den Ehrentreffer. Somit blieb die Null stehen und rundete letztlich auch den souveränen Sieg des VfB ab.
FV Heiligenstein - VfB Haßloch: 2:1
Es war nach den letzten drei Partien eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann es denn eine Niederlage für den VfB geben würde. Stets hatte man nur mit Glück und zum Teil auch unverdient gewonnen, doch an diesem Sonntag war Fortuna auf der Seite der Heiligensteiner. Diese hatten das Spiel praktisch innerhalb der Anfangsviertelstunde entschieden, da Sie aus 3 Torchancen 2 Tore machten. Der VfB dagegen blieb diese Kaltschnäuzigkeit schuldig. Erneut konnte ein berechtigter Strafstoß nicht genutzt werden. Diese chronische Schwäche darf in einer echten Spitzenmannschaft einfach nicht auftreten. Man muss aber auch erwähnen, dass die Heiligensteiner einen sehr starken Schlussmann im Tor stehen hatten, der den Elfer toll parierte. Genauso wie einen Kopfball von Özdal. Der Einzige, der ihn bezwingen konnte war Jochum, der zum 1:2 einnickte. Die VfB hatte das restliche Spiel über die größeren Spielanteile, allerdings fehlte im Abschluss der letzte Biss. Das mögliche Unentschieden wurde einfach nicht erzwungen. Dabei hatte der VfB genügend Chancen, unter anderem ein Kopfball an die Latte. Doch auch die Gastgeber ließen beste Chancen aus, um für die Vorentscheidung zu sorgen. Nach 3 Gelb-Roten Karten (2x gegen Heiligenstein) und einer 5-minütigen Nachspielzeit endete die Partie somit mit einem Sieg für den Underdog.
VfB Haßloch - FC Lustadt II: 1:0
Zurzeit spielt der VfB nicht schön, aber effektiv. Dieses Statement passt auf die vergangenen zwei Partien genauso wie auf das Heimspiel gegen den FC aus Lustadt. Doch in diesem Spiel hätte sich das fast gerächt, denn die Gäste hatten kurz vor Schluß eine Riesenchance, welche den VfB fast noch 2 Punkte gekostet hätte. So aber genügte - wie gegen den ASV - einmal mehr ein einziger Treffer, um den Sieg einzufahren. Und da wir schon bei Parallelen sind: Wieder war es Ackermann, der diesen besorgte. Er schnappte sich das Leder und zauberte einen Freistoß von links in den rechten Torwinkel. Der Gäste-Ersatz-Keeper, der den nach einer Notbremse des Feldes verwiesenen, eigentlichen Lustadter Torwart ersetzte, war dabei chancenlos gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hätte der VfB eigentlich schon führen müssen, aber die Überzahl sowie der Elfmeter, der aus der Notbremse resultierte, konnten nicht genutzt werden. Dies verlieh der unansehnlichen Partie zumindest etwas Spannung, welche durch einen Platzverweis der Heimelf sogar noch gesteigert wurde. Doch die alles in Allem erneut souveräne Abwehr des VfB, ließ nichts mehr zu. Bester Mann an diesem Sonntag war zweifellos der Schiedsrichter, der die Partie ohne größere Fehler geleitet hatte. Nichtsdestotrotz dürfen die Schwarz-Gelben nun den sechsten Sieg in Folge feiern, aber nach dieser minimalistischen Leistung war den Wenigsten danach zumute.
ASV Speyer - VfB Haßloch II: 0:1
Gewissermaßen die Fortsetzung der Speyrer Odyssee erlebten die Kicker der 1B-Mannschaft am Mittwoch. Mit dem ASV bot sich den Gelb-Schwarzen ein Gegner, der dem SV SW Speyer in Punkto Aggressivität in Nichts nachstand. Darüber waren sich zumindest alle Haßlocher Spieler einig. Doch ein Akteur hatte dafür kein Auge, der Schiedsrichter. Dieser blickte allzu oft über die unfairen Speyrer Aktionen hinweg, legte dafür aber jedes kleine Foul der Haßlocher auf die Goldwaage. Dementsprechend fand sich bereits zur Halbzeit die komplette Abwehr des Favoriten verwarnt vor. Dabei hatte die Partie für die Gäste recht gut begonnen. Das Spiel lief kontrolliert nach vorne ab und der VfB gewann mehr und mehr die Überhand, was sich auch in einigen Torchancen ausdrückte. Erst in der Schluss-Viertelstunde der ersten Halbzeit ließ man nach und der ASV kam mehr und mehr ins Spiel. Aus einer strittigen Situation (Schiedsrichter lässt Vorteil laufen, entscheidet nach verunglücktem Abschluss dann jedoch auf Freistoß) resultierte die größte Chance für den ASV. Alleine vor dem Torhüter versagten dem Spieler aber offenbar die Nerven. Auch der folgende Freistoß brachte nichts ein. Somit ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit. Auch die nächsten 45 Minuten sollten keine großartige Wende bringen. Der Schiedsrichter urteilte wiederum mit zweierlei Maß, einerseits ahndete er eine klare Tätlichkeit eines Speyerer Spielers nicht mit Rot und auf der anderen Seite gab er dem Haßlocher Drapos für ein geringfügiges Foul die Gelb-Rote Karte. Somit musste der VfB einen Großteil der zweiten Spielhälfte zu zehnt bestreiten. Dies und das dauernde Hadern der Gäste mit dem Schiedsrichter führte mittlerweile zu einer Überlegenheit des ASV. Doch diese gab auch Raum für schnelle Konter. Einen davon setzte Göcan Özdal etwas unglücklich an den Pfosten. Etwas später dann die riesen Chance auf der anderen Seite, aber Hanß fischte den Schuß bravourös aus dem Winkel. Es sah eigentlich alles danach aus, als würde es hier eine gerechte Punkteteilung geben, aber dann zeigte sich der Unterschied zwischen einer Mannschaft die an der Spitze der Tabelle steht gegenüber einem Team, dass um den Klassenerhalt kämpft. Aus dem Nichts, genauer, aus einem Freistoß von der linken Seite, wurde der Ball hoch in den Strafraum geschlagen, wo Worschech und Wallnoch den Ball auf Ackermann querköpften und dieser den Ball freistehend ins Gehäuse nagelte. Ein erneuter Last-Minute-Sieg der Gelb-Schwarzen die nun aber ihr Glück aufgebraucht haben dürften.
SV SW Speyer - VfB Haßloch II: 1:2
Der Fußballkrieg (auch 100-Stunden-Krieg) war ein militärischer Konflikt zwischen Honduras und El Salvador. Er brach am 14. Juli 1969 aus, nachdem es bei Ausschreitungen bei den WM-Qualifikationsspielen der beiden Länder zu Todesopfern gekommen war. Wer das heutige Spiel zwischen dem SV SW Speyer und dem VfB Haßloch verfolgt hatte, konnte sich ebenfalls an den Krieg erinnert fühlen. So aggressiv hatten hier beide Mannschaften um den Sieg gefightet. Und es hätte sich niemand beschweren dürfen, hätte es hüben wie drüben 2 Platzverweise gegeben. So aber ließ der Schiedsrichter oftmals Gnade vor Recht gelten und beide Teams blieben bis zuletzt vollzählig. Doch der Reihe nach: Die Speyrer begannen stark und kamen immer wieder mit langen Bällen in die Spitze gefährlich nah vor das Tor der Haßlocher. Doch zunächst konnten sie aus den Strafraumszenen keine Torchancen herausschlagen. Zu gut stand die Haßlocher Defensive. Trotzdem gelang es den Speyrern in der ersten Hälfte die Führung zu erzielen. Und dies völlig verdient, da es der VfB nur selten schaffte das Spiel der Schwarz-Weißen zu unterbinden und noch seltener gefährlich vor das Tor der Gastgeber kam. Es war folglich auch eine Menge Glück nötig um den Ausgleich zu besorgen. Dieses war den VfBlern gegönnt, als C. Wallnoch einen Distanzschuss ins linke Eck abgegeben hatte. Denn der Torhüter der Speyrer, der eigentlich gut postiert war, fing den Schuss zunächst, doch irgendwie fand der Ball doch noch den Weg über die Linie. 1:1 lautete der, aus Sicht der Haßlocher, glückliche Pausenstand. In Hälfte zwei das gleiche Bild, mit dem Unterschied, dass nun auch der VfB den Kampf der Speyrer annahm und die - in dieser Partie nötige - Härte mitbrachte. Doch weiterhin gehörten den Schwarz-Weißen die größeren Spielanteile. Wären die technisch versierten Spieler der Gastgeber in der ein oder anderen Situation nicht so eigensinnig gewesen, hätten Sie auch gewiss einen weiteren Treffer erzielen können. Zum Ende der Begegnung riskierten sie dann aber ein bisschen zu viel und der VfB nutzte die wohl einzige Überzahlsituation in des Gegners Hälfte, um durch Drapos den Endstand zu erzielen. 1:2 und wiederum war Glück dabei, da der Ball noch von einem Abwehrbein unerreichbar für den Gästekeeper abgefälscht wurde. Schließlich feierte der VfB einen unverdienten, glücklichen Sieg, aber diesen dafür umso intensiver.
VfL Neuhofen II - VfB Haßloch II: 1:3
Am Tag der Deutschen Einheit, gewann auch die Mannschaft die sich leistungsmäßig als Einheit präsentierte, nämlich der VfB Haßloch. Von Beginn an waren die Schwarz-Gelben die spielbestimmende Mannschaft und erspielten sich zahlreiche Torchancen. Gestoppt werden konnten sie meist nur durch Fouls. Und davon hätte es eine ganze Menge geben müssen, hätte der überforderte Schiedsrichter die teils unsportlichen Attacken der Gastgeber geahndet. Bezeichnend für die ruppige Art der Neuhofener war der Führungstreffer des VfB. Erneut wurde ein vorgetragener Angriff durch ein Foul unterbunden. Ackermann nahm sich ein Herz und drosch das Leder durch die Mauer und die Arme des VfL-Torhüters in die Maschen. Nun kamen die Neuhofener doch etwas besser in die Partie und hatten eine gute Möglichkeit, als Steven Hanß sich ganz lang machen musste, um eine verunglückte Flanke noch aus dem Winkel zu kratzen. Den hätten nicht viele gehalten. Wie aus dem nichts erzielten die Gastgeber dann den Ausgleich. Der VfB hatte nicht clever genug verschoben, die VfLer nutzten die sich bietenden Lücken aus und überbrückten das Spielfeld mit wenigen Kurzpässen, ehe sie vorne einschieben konnten. Doch das sollte für einige Zeit die einzige Aktion der Neuhofener sein. In die Pause ging es mit einem 1:1. Die zweite Spielhälfte begann wie die erste, der VfB am Drücker und weiterhin spielbestimmend. Und jetzt wurden die Gäste belohnt. Uzun mit einer flachen Hereingabe von der Grundlinie, die ein Neuhofener Spieler fulminant im eigenen Gebälk unterbrachte. Keine Chance für den Torhüter an diesen Ball dranzukommen. Und der VfB setzte nach. Heute wollte man die Überlegenheit in Tore ummünzen. Dies dachte sich auch Schmitt, der eine starke Flanke von Rieger mit geschätzten 100 km/h auf den Torhüter köpfte. Dieser konnte den Ball zwar vorerst halten, blieb dann aber benommen liegen. Drapos hingegen beförderte das Leder hinter die Torlinie. 1:3 dachten alle Fans und Spieler. Doch der Schiedsrichter wollte die Partie lieber spannend halten und entschied aus unerklärlichen Gründen auf Freistoß. Der VfB ließ sich aber auch davon nicht beirren und Schmitt setzte kurze Zeit später noch einen Pfostenschuss drauf. Letzen Endes war es dann Worschech, der allen Hoffnungen der Neuhofener auf den Ausgleich ein Ende setzte. Gekonnt vernaschte er ein, zwei Abwehrspieler und vollendete ins linke Eck. Danach spielte der VfB die Begegnung abgeklärt zu Ende. Überhaupt musste Torhüter Hanß in Hälfte zwei nur einen einzigen Ball halten. Dies lag eben auch an der starken Leistung der Abwehr, die wie das ganze Team hochkonzentriert und engagiert agierte und somit den Grundstein für den verdienten Erfolg der VfBler legte. Mit diesen drei Punkten konnte sich der VfB an die zweite Position der Tabelle schieben und nun gilt es das Polster auf die Verfolger mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Speyer noch auszubauen.
VfB Haßloch II - FSV Schifferstadt II: 1:0
Das Andechser-Spiel fand zwischen den beiden Tabellennachbarn VfB Haßloch und FSV Schifferstadt statt und die Zuschauer konnten den Eindruck gewinnen, dass beide Mannschaften am Tag zuvor zu tief ins Glas geschaut hatten. Es entwickelte sich nämlich nicht das erhoffte Spitzenspiel sondern eine Partie die mit wenig echten Torchancen und geringem Tempo daher kam. Dabei schien der VfB die klareren Torchancen zu haben. Die Gäste konnten jedoch mit wenigen, dafür aber präzisen Standards für einige Gefahr sorgen. Doch der überragende Schlussmann der VfBler ließ sich an diesem Sonntag nicht bezwingen und machte es somit besser als sein Gegenüber. Dieser konnte zwar ebenso Überzeugendes leisten, musste allerdings nach einem Eckball und glücklichem Kopfball Göcan Özdals hinter sich greifen. Dafür parierte er allerdings auch einen Elfmeter, der nach Ansicht der meisten Akteuere stark geschossen war, glänzend. Da beide Mannschaften nie bis an ihre Grenzen gingen, gewann in einem typischen 1:0 Spiel letzten Endes die glücklichere Elf.
SV Altdorf-Böbingen - VfB Haßloch II: 2:3
In einem vom Kampf geprägten Spiel geriet der VfB auf dem kleinen Rasen in Altdorf zunächst in Rückstand. Doch nach und nach konnten sich die Gäste zurück in die Partie kämpfen. Özdal war es dann, der den Ausgleich besorgen konnte, der zugleich auch der Halbzeitstand war. In Halbzeit zwei steigerte sich der VfB noch weiter und Uzun sowie erneut Özdal konnten die Schwarz-Gelben mit 3:1 in Front schießen. Die Gastgeber steckten nicht auf und kamen kurz vor Schluß durch einen Freistoß in den Winkel noch zum Anschlusstreffer. Mehr ließen die Abwehrreihen der VfB aber nicht mehr zu und so endete die Begegnung mit 2:3 Toren.
ASV Speyer - VfB Haßloch II: 2:2 (Spiel wird aber wiederholt)
2:2 verloren, dass war die einhellige Meinung nach diesem Spiel. Gegen den Tabellenletzten aus Speyer vermochte der VfB einmal mehr nicht an die guten Leistungen zu Saisonbeginn anzuknüpfen. Zur Zeit spielen die Schwarz-Gelben einfach ohne Kopf und Herz. Zu Spielbeginn sah es dabei garnicht so schlecht aus. Andre Rieger erzielte per Freistoß den Führungstreffer. Da sah der Torhüter der Gastgeber sehr schlecht aus. Doch der VfB versäumte es in der Folge nachzusetzen und überließ den Speyrern das Zepter. Diese kämpften mit allen Mitteln, konnten die Pille aber nicht im Kasten unterbringen, folglich ging es mit der knappen Führung in die Kabinen. In der zweiten Hälfte fast das selbe Bild. Speyer, frecher und aufgeweckter, der VfB halbherzig und ideenlos. Trotzdem konnte Göcan Özdal auf 2:0 erhöhen. Doch auch diese Führung gab dem Spiel der VfB keine Sicherheit. Weite Bälle, wenig Leidenschaft. Die Gastgeber hingegen spürten, dass die Partie noch nicht gelaufen war und warfen noch einmal alles in die Waagschale. Und sie wurden belohnt. Ein Treffer in den Winkel und ein weiteres Tor nach abgefälschtem Schuß bedeuteten das Unentschieden. Dann hatte auch der Wettergott genug vom schlechten Auftritt des VfB und schickte ein Unwetter vorbei, dass auch die letzten Hoffnungen des VfB sich hier doch noch irgendwie zum Sieg zu mogeln, verpuffen ließ. Der Schiedsrichter pfiff die Partie in der 80. Minute ab und Speyer konnte sich über den unverhofften Punktgewinn freuen.
VfB Haßloch II - TDSV Mutterstadt II: 0:1
Nach der Pleite gegen Weingarten eine Woche zuvor, hatte der VfB viel gut zu machen. Es sollte den Schwarz-Gelben allerdings nicht gelingen dem Tabellenführer aus Mutterstadt ein Bein zu stellen. Dafür begannen die Gäste die Partie einfach zu spielstark. Flüssige Kombinationen, technische Rafinesse und ein überlegter Spielaufbau, so stellte sich das Spiel der Mutterstadter in Hälfte eins dar. Die Haßlocher hingegen kamen meist einen Schritt zu spät und konnten erneut nur wenige offensive Akzente setzen. Die logische Folge daraus war das 1:0 nach einer Einzelaktion eines Mutterstadter Stürmers, der den VfB-Keeper mit einem strammen Schuss überwinden konnte. Nach diesem Treffer schalteten die Gäste einen Gang zurück, blieben aber trotz allem die überlegene Mannschaft. Mit diesem Stand ging es in die Pause, die die VfBler offenbar dazu nutzten, sich zu sammeln und ihre Leistung ein wenig zu überdenken. Denn die Zuschauer sahen von nun an eine ausgeglichenere Partie, die nun vermehrt über den Kampf geführt wurde. Demzufolge ergaben sich Chancen für die VfBler um den Ausgleich zu erzielen, doch wurden diese zu leichtfertig vergeben. Die Abschlussschwäche beziehungsweise Harmlosigkeit im Angriff dürfte damit eines der Hauptprobleme beim VfB darstellen. Bezeichnend dafür war, dass mit Neikow ein Haßlocher Abwehrspieler die größte Chance zu verbuchen hatte. Aber auch die zum Teil zu eigensinnigen Gäste brachten nichts zählbares mehr zustande. Alles in allem gewann Mutterstadt die Begegnung verdient aufgrund des starken Auftritts in der ersten Halbzeit. Der VfB hat aber gezeigt, dass er auch mit einem Spitzenteam mithalten kann, leider jedoch eine Halbzeit zu spät.
SV Weingarten - VfB Haßloch II : 5:0
Mit einem klaren 5:0 Sieg prügelten die Weingartener die VfBler quasi aus dem Stadion. Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient, da bei den Haßlochern kein Feldspieler zu Normalform fand. Einzig Torhüter Hanß konnte an diesem "schwarzen Sonntag" überzeugen und eine noch höhere Niederlage verhindern. Der Spielbericht fällt deswegen sehr kurz aus, da es auch keine nennenswerten Torchancen der VfB-Elf gab.
FG Dannstadt-Schauernheim II - VfB Haßloch II : 1:4
Mit der FG und dem VfB standen sich am heutigen Spieltag die bis dahin einzigen Mannschaften ohne Punktverlust gegenüber. Dies ließ auf ein spannendes und ansprechendes Spiel hoffen. Doch dazu sollte es nicht kommen, da der Rasenplatz der Gastgeber schöne Kombinationen oder längere Ballstafetten aufgrund seines miserablen Zustandes nicht zuließ. Somit entwickelte sich eine Partie mit vielen kleinen Fehlern auf beiden Seiten. Einer dieser Stockfehler des FG Torhüters führte zum 0:1 durch Selim Özdal. Er hatte den Keeper schnell unter Druck gesetzt und den eroberten Ball in den Maschen untergebracht. Danach gönnte sich der VfB eine Schwächeperiode und kassierte den Ausgleich. Folglich gingen beide Teams mit einem Unentschieden in die Kabinen. Die zweite Halbzeit begann zunächst wenig verheißungsvoll. Nach einem notwendigen taktischen Foul musste der Haßlocher Libero leider das Feld verlassen, da er zuvor schon eine gelbe Karte gesehen hatte. Doch wer dachte, das würde die VfBler aus der Bahn werfen, sah sich getäuscht. Nach toller Vorarbeit von Rieger konnte Özdal mit seinem zweiten Treffer das 1:2 markieren. Die Auswechslungen des VfB brachten neuen Wind ins Spiel und der VfB konnte durch schöne Einzelaktion von Klein, der gleich 3 Gegenspieler aussteigen ließ, sogar auf 1:3 erhöhen. Nun verstärkte die FG noch einmal ihre Angriffsbemühungen, was dem VfB Platz zum Kontern gewährte. Leider liefen die Stürmer allzu oft ins Abseits, sonst hätten noch ein paar mehr Tore fallen können. Erst als Klein seinen zweiten Treffer markierte, nachdem Worschech zuvor 3 Gegenspieler ausgedribbelt und den Ball quergelegt hatte, ließen die Dannstädter die Flügel hängen. Doch da war die reguläre Spielzeit auch schon vorüber und somit gewann der VfB verdient mit 1:4, da er sich in der zweiten Halbzeit besonders in der Defensive stark steigerte und im Abschluss sehr besonnen agierte.
VfB Haßloch II - TuS Altrip II: 2:0
Gegen die harmlosen Altriper genügte dem VfB eine spielerisch starke Halbzeit um den ungefährdeten Sieg herauszuschießen. Von Beginn an spielte der VfB überlegt und abgeklärt und hielt den Ball lange in den eigenen Reihen. Die dann schnell vorgetragenen Angriffe fanden aber gegen die defensiv eingestellten Gäste nicht immer ihr Ziel. Erst als Wallnoch etwas glücklich S.Özdal angespielt hatte, konnte dieser einen Treffer für Haßloch verbuchen. Kurze Zeit später konnte Rieger nach cleverer Einzelaktion auf 2:0 erhöhen. Dies gab dem VfB noch mehr Sicherheit und der Gegner prüfte lediglich ein einziges Mal den sicheren VfB Schlussmann. Die zweite Hälfte zeigte dann ein anderes Bild. Die Elf aus Altrip hatte wohl die eigene Ungefährlichkeit bemerkt und beförderte nach und nach immer mehr Spieler in die Offensive. Durch diese Aktionen konnten sie sich eine leichte optische Überlegenheit im Mittelfeld erspielen, blieben aber vor dem Tor stets harmlos bzw. wurden von den gut stehenden Abwehrreihen der Gelb-Schwarzen gestellt. Auf der anderen Seite ergaben sich dadurch mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Die VfB-Stürmer schienen einen Wettbewerb ausgemacht zu haben, wer denn das sicherste Tor versiebte ;) Ein Glück, dass die Gäste nicht in der Lage waren Gefahr vor dem Tor des erneut zu null Spielenden Steven Hanß zu entfachen. Sonst hätte die Partie eine gefährliche Wendung nehmen können. Doch insgesamt spielte die Mannschaft den Sieg souverän heraus und darf sich nun einen weiteren Spieltag Spitzenreiter nennen.
SV Freisbach II - VfB Haßloch II: 0:7
Die Jungs um Trainer Carsten Klein erwischten einen Start nach Maß in die neue Runde. Gegen stark ersatzgeschwächte Freisbacher hatten die VfB-Kicker es allerdings auch recht einfach. Zunächst sah es allerdings nicht nach einem Sieg in dieser Höhe aus. Der VfB nahm zwar das Heft in die Hand und drückte dem Spiel seinen Stempel auf, allerdings war die Chancenverwertung nicht das Gelbe vom Ei. Bis dann endlich ein Fernschuss von Jochum im Kasten des guten SV-Keepers einschlug. In der Folge bemühten sich die Freisbacher um den Ausgleich und hatten auch eine gute Chance die VfB Schlussmann Steven hanß jedoch vereiteln konnte. Einen weiteren Vorstoß des VfB konnten die Abwehrreihen dann nur durch ein Foul im Sechzehner stoppen. Jochum ließ sich diese Chance nicht nehmen und erhöhte auf 0:2. Dies stellte auch den Pausenstand dar. Nach der Pause besann sich der VfB offenbar auf die eigene Abschlussstärke und stellte mit Treffern von Schmidt nach schöner Rieger Flanke, Görür, nochmal Jochum, Wallnoch und nochmal Schmitt den Endstand her, der auch in dieser Höhe durchaus gerechtfertigt war. Mit diesem Sieg im Rücken und der momentanen Tabellenführung darf der VfB am Mittwoch gegen Altrip auf eine erfolgreiche Fortsetzung hoffen.
Kreispokal: VfB Haßloch II - FV 1921 Haßloch: 3:1
Das Lokalderby zwischen den beiden Kreisklassevertretern endete mit einem verdienten Sieg der Gastgeber. Zwar hielten die Gäste lange Zeit gut mit, fanden aber bis auf einmal nicht die Mittel um den Ball im Tor von Steven Hanß unterzubringen. Der VfB machte dies besser und sicherte sich durch Treffer von Rieger, Heiter und Schmitt das Weiterkommen. Beide Mannschaften zeigten sich bei den hochsommerlichen Temperaturen nicht von ihrer besten Seite, deshalb blieb das Spiel an Höhepunkten relativ arm. Der VfB kombinierte meist gut durch die eigenen Reihen, konnte aber nur selten gefährlich vors Tor kommen, während die FVler eher mit weiten Bällen agierten. Gegen die gut stehende VfB-Abwehr rieben sich die FV Stürmer aber auf. Nun darf der VfB gespannt sein, wer in der zweiten Runde des Pokals wartet.
Haßlocher Dorfmeisterschaften: VfB Haßloch II - FV 1921 Haßloch: 0:0 ; VfB Haßloch - FC 08 Haßloch II: 0:0
Sowohl in der Partie gegen den FV als auch gegen die 08 schafften es die Gelb-Schwarzen Jungs von Trainer Carsten Klein nicht die Kugel im Tor des Gegners unterzubringen. Dafür ließen die gut gestaffelten Abwehrverbände beider VfB Teams aber auch keine Treffer zu. Besonders im zweiten Spiel gegen den zwei Klassen höher spielenden Club 08 konnten die VfBler überzeugen. So hielten sie nicht nur dagegen sondern hatten durchaus auch die Chance als Sieger vom Platz zu gehen. Letzten Endes sprang aber auf beiden Seiten lediglich je ein Lattentreffer heraus. Im dritten Spiel der Dorfmeisterschaften konnten sich die 08er in einem wahren Torfestival mit 7:0 gegen die FVler durchsetzen.