
In der Jugendabteilung des VfB 1951 Haßloch spielen derzeit 235 Kinder
und Jugendliche Fußball. Von den G-Junioren bis zu den A-Junioren kann der
VfB Hassloch jeweils eigene Jugendmannschaften stellen. In der Saison 2009/2010 werden 14 Jugendmannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Dies ist dem hohen Engagement der ehrenamtlich tätigen 33 Jugendtrainer zu verdanken. Die erfolgreiche Jugendarbeit soll die Zukunft sichern, sodass der Aktivität des VfB 1951 Haßloch Jahr für Jahr ein gut geschulter Nachwuchs zur Verfügung steht.
Das in die Jugendarbeit investierte Geld steht somit für eine Investition in die
Zukunft des VfB 1951 Haßloch. Um für die Zukunft weiterhin gerüstet zu sein,
soll dieses Jugendkonzept einige wichtige Punkte in der Jugendarbeit festlegen.
Dieses Jugendkonzept wurde in der Jugendbetreuersitzung am 23.08.2007 einstimmig verabschiedet und gilt als Trainerkodex verbindlich.
Die Jugendarbeit insgesamt und die Arbeit der ehrenamtlichen Trainer im
besonderen muss stets darauf gezielt sein, Kinder und Jugendliche sowohl
sportlich als auch menschlich zu schulen. Wir müssen stets daran denken, dass
wir nicht nur Nachwuchsspieler ausbilden sondern auch Nachwuchs für
Funktionärsaufgaben heranziehen. Daher darf jedes Kind und jeder Jugendliche,
egal welcher Nationalität, Hautfarbe, Behinderung oder welchen Talents bei uns im Verein Fußball spielen. Darüber hinaus sollte es selbstverständlich sein, dass rassistische,
chauvinistische und jegliche anderen diskriminierenden Kommentare schon grundsätzlich, erst recht aber im sportlichen Miteinander völlig fehl am Platz und somit nicht geduldet werden. Die Auswahl der Trainer darf nicht dem Zufallsprinzip überlassen sein. Trainer müssen sportlich und menschlich in die Jugendarbeit und zum
VfB 1951 Hassloch passen.
Mit der Entscheidung Jugendarbeit zu leisten, entscheiden wir uns gleichzeitig
neben den sportlichen Zielen auch pädagogische Ziele zu verfolgen. Wir haben
eine Verantwortung für die Kinder, die weit über den sportlichen Bereich hinaus
geht. Dies muss uns in jedem Training und in jedem Spiel als Verantwortliche
für die Jugendarbeit bewusst sein.
In unserer Jugendarbeit steht der Mensch an erster Stelle. Als Sportler kann man
gewinnen oder verlieren, aber wir sehen unsere wichtigste Aufgabe darin, jenseits
von Gewinnen und Verlieren für eine positive menschliche Entwicklung unserer
Kinder und Jugendlichen zu sorgen. Gerade im Hinblick auf gesellschaftliche
Entwicklungen der Gegenwart versuchen wir dem Spieler eine Atmosphäre zu
Bieten, die vergleichbar ist mit einer großen Familie, in der er Rückhalt,
Sicherheit und vor allen Dingen ein offenes Ohr für seine Probleme findet. Wir
machen uns stark für eine pädagogische, körperliche, geistige und auf Gefühlen
basierende Erziehung, bei der das Kind ein Anrecht auf Achtung hat.
Das hat konkrete Auswirkung auf den Umgang speziell was die pädagogische Betreuung unserer Jugendmannschaften betrifft. Die sportliche Entwicklung geht
mit der menschlichen Entwicklung einher. Unsere Jugendspieler sollen zu mündigen
Persönlichkeiten auf und neben dem Platz heranreifen. Persönlichkeiten, die
Probleme mit Mut und Lebensfreude angehen, die für Werte wie Ehrlichkeit und Toleranz eintreten und im sozialen Miteinander lernen, dass neben vielen Gedanken und Ideen besonders eine Sache für den Lebensweg von entscheidender Relevanz ist:
„Ein großes Herz“. Den Trainern im Jugendbereich kommt daher ein erweiterter Verantwortungsbereich zu. Sie sind Bezugsperson für ihre Kinder und Jugendlichen und müssen sich stets verdeutlichen als Vorbild zu handeln.
Kinder und Jugendliche entsprechend ihrem Leistungsstand gezielt fördern
und Spielpraxis ermöglichen.
Wir wollen insbesondere im Kleinfeldbereich jahrgangsbezogene Mannschaften
bilden, um Freundschaften und Schulgemeinschaften nicht zu behindern. Ein vorzeitiges Hochschieben von den G in die F oder F in die E-Junioren soll vermieden werden, um den Kindern eine positive Entwicklung zu ermöglichen, in der
sie Selbstbewusstsein aufbauen können und auf dem Spielfeld agieren statt lediglich zu reagieren.
Die Trainer sollen, wenn möglich, von den G bis zu den E-Junioren die gleichen Personen bleiben, um Kontinuität zu erreichen und den Kindern eine feste Bezugsperson zu sein.
Ab den D bis zu den A-Junioren soll regelmäßig alle 2 Jahre ein anderer Trainer
die Mannschaften übernehmen. Die spielstärksten Jugendlichen werden regelmäßig
in der ersten Mannschaft zusammengefasst, dies jahrgangsunabhängig. Der engen und
primären Abstimmung der Trainer einer Altersklasse kommt besondere Bedeutung zu.
Mittelfristig soll in jeder Altersklasse eine Mannschaft höherklassig spielen ohne dass dabei die anderen Mannschaften gleichen Alters vereinsseitig vernachlässigt werden dürfen. Die eigene Jugendarbeit wird optimiert und für Kinder, Jugendliche und
Eltern attraktiv gestaltet. Eine regelmäßige Trainerausbildung wird gefördert
(auch finanziell) und angeboten.
Mit dem Jugendkonzept sollen auch die Eltern und Erziehungsberechtigten erreicht werden. In diesem Zusammenhang werden seitens der Nachwuchsleitung auch erforderliche Rahmenbedingungen aufgezeigt, um die Situation der Trainer und Betreuer und der Sportstätte des VfB 1951 Haßloch transparent darzustellen.
Trainer und Betreuer sind ehrenamtlich tätig. Sie investieren ihre Freizeit zum Wohle der Kinder und Jugendlichen. Daher wird von den Eltern erwartet, dass Sie
Zielsetzung der Zusammenarbeit mit den Eltern sind sowohl Anregungen für das Training als auch konstruktive Kritik zu erhalten.
Um eine sinnvolle Trainingsarbeit ermöglichen zu können ist eine vollständige, funktionstüchtige Ausrüstung erforderlich. Die Nachwuchsleitung wird sich verstärkt der Anschaffung von benötigter Ausrüstung annehmen. Diese Tatsache entbindet jedoch keinen die Sorgfalt gegenüber existenter, zur Verfügung gestellter Ausrüstung zu unterlassen. Die permanente Pflege sollte für jeden selbstverständlich sein. Die Kinder und Jugendlichen sollen hierbei durchaus aktiv eingebunden werden.
Die Technik besteht aus:
Die Taktik besteht aus:
Die Kondition besteht aus: